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Dienstag, 25. September 2012

Fauser in echt

Klar, die Umstände sind mysteriös. Nachts auf einer Autobahn wird ein Fußgänger! von einem LKW erfasst und kommt zu Tode - ein Mensch, der normalerweise mit einem Taxi durch die City reist, über die Gefahren des Querens einer Autobahn in angeheitertem Zustand aufgrund langer Erfahrung im Umgang mit hochprozentigem weiß und das Ganze liegt jetzt bereits 15 Jahre zurück und trotzdem bleibt der Tod ein Rätsel...

Die Rede ist von Jörg Fauser, dessen Erstling ich wieder mal in zwei Tagen durchgerockt habe. Mit Blum auf Reisen im "Schneemann" ist eine Achterbahnfahrt durch das Deutschland der Achtziger, Agentenstory, Krimi und eben Milieu - jenes, welches Fauser in der Todesnacht aufgesucht hat, zur Recherche. Dass einigen Gesellen das missfallen hat, versteht sich von selbst. Eine Verbindung zu den mysteriösen Umständen herzustellen: unseriös. Was bleibt sind die Werksausgabe in Neun Bänden, die, sollte man nicht die wichtigsten Werke eh schon im Regal stehen haben, sicher mal in Erwägung ziehen kann. Hab ich eh schon mal hier erwähnt - gehört halt wiederholt, gekauft, gelesen und gut ist.

P.s. Fauser war verheiratet - die einzige Bande, die er einging - lt. seiner "Selbstauskunft" - keine Clubs, Verbände oder ähnliches. Keine Stipendien, keine Preise, keine Gremien, keine Akademien, keine Jury - ansonsten: unabhängig!

Sonntag, 16. September 2012

Bulletstorm Soundtrack for free

...ja, der ist gratis, das Game dazu nicht billig...der Herbst kann kommen, der Herbst kann kommen...ach ja: Hier gibts das Ganze :D

Montag, 10. September 2012

Der Spieleherbst kann kommen

Der Sommer zieht sich heuer wie ein gefühltes Gummiband: drei Tage wirklich schön, dann zwei Tage Geplätscher, dann zwei Tage Anja und eh und dann wieder schöne. Wenn man denkt, dass er es nicht noch mal an die Spitze schafft, so darf man dem Wetterbericht entnehmen, dass der Jahrhundertsommer in einen wunderschönen Herbst übergehen wird. Menno, und dabei kommen so feine Games natürlich im Spieleherbst auf den Markt, dass es fast schon weh tut, sie nicht zu spielen.
Beginnen kann man ab Anfang September mit Borderlands 2 - war der 1er schon ein comic-haftes, abgefahrenes Abenteuer mit Sammelwut und blindem Geschiesse so soll der zweite Teil alles und noch besser machen - ich will es an dieser Stelle gerne glauben und gehöre mit Sicherheit zur Käuferschar. Bei Diablo III, um dass ich gewissenhaft einen Bogen machte (dazu sei nochmals aufs sehr gute aber unpackbare Battlefield III verwiesen, pfui, pfui, pfui!) kam ich herum, Torchlight 2 wird mir aber den spieletechnischen Garaus bereiten (und auch wieder das Zocken, zu dem es mich wieder mehr hinzieht, attraktiver).
Was steht noch auf der Liste: Max Payne, soweit ich mich erinnere, dann Guild Wars 2, dass trotz guter Rezensionen nimmer meins ist (Alter? Inhalt? die Zeit wird's sein: ich kann nicht jeden Tag stundenlang vor der Kiste jocken und mag auch nimmer hunderte Stunden in einem Gams verbringen, 20-50h rechne ich mir dzt als realistisch aus, in insgesamt dem nächsten Winter, hchch) - soll ich nochmals Geheimakte versuchen, obwohl Teil und II seit ca. 15 Jahren bei mir als Genre nimmer funktionieren, ach ojemine…ha!
Zwei volle Games reichen mir dzt. um den Horizont nicht zu sehen - vielleicht geht eines davon in meiner Bestenliste auf. Winter darf kommen.

Dienstag, 4. September 2012

Hive, die 2.te

Schwach erinnerlich ist mir die Beschreibung und Hervorhebung an dieser Stelle des fein gemachten 2-Spieler Denk- und Legespiels Hive. Als Fan der ersten Stunde (natürlich der Urversion, welches sich dieses Mal nicht nur durch die Größe sondern auch dem Steinumfang unterscheidet) kann ich nun die Reise-Edition von Hive Jederfrau und -mann nur ans Herz legen. Das "einfache Schach", wie oftmals erwähnt, anfangs belächelt, mausert sich von den ersten Partien an zu einem kniffligem Grübeln und Brüten für Zwei (zumeist Strategen, da Frauen - eben meiner Erfahrung nach, nicht sooo lange an einem Zug herumfeilen wollen).
Anfangs noch mit der normal großen Edition unterwegs (und selten gespielt, mangels Gegner, hähähä..., habe ich die Reise-Edition bestellt und bin wieder einmal überrascht: Die Größe der Steine ist nicht nur ausreichend, man fragt sich eher, warum die erste Edition sooo groß geraten war. Die Steine sind aus weißem und schwarzem Bakelit, liegen gut in der Hand und die Drucke sind sauber.
Wer ein wirklich gut durchdachtes liebevoll aufgemachtes Game, welches durch das immer wieder neu entstehende Spielfeld nie an Reiz verliert, sucht kann zugreifen. Nicht bei ihrem Arzt oder Apotheker, sondern an den üblichen Stellen.

Sonntag, 2. September 2012

Musik by Marshall

 - klingt verdächtig nach funktionierender PR (Werbung): Obwohl ich kein Musiker bin, kenne ich Marshall - Produkte ganz gut. Die Marke hat sich bei mir soweit eingebrannt, als dass ich ohne weiteres Produkte von denen haben möchte, auch wenn ich kein Instrument damit versorge.
Dank Airplay von A... gibts etwas verspätet (Freigaben gabs ja schon immer) delocationierte Musikstationen, die so ziemlich von jeder Quelle aus versorgt werden können - jetzt hat Marshall ein Produkt rausgebracht, die den Haben-wollen-faktor für mich leider schon wieder vergrößert: Hanwell, ein Vintageprodukt aus dem Hause Marshall soll den Einzug ins Wohnzimmer schaffen, im Grunde Verstärker, für mich Boombox vom Feinsten. 
Nach den Kopfhörern (In-Ears und Schaumgefüllt) jetzt also das nächste wahrscheinlich hochpreisige Marshallding. Ob die Verstärker was taugen kann ich nicht beurteilen.
Bin gespannt, wie ich da rumkurve. 
Zu kaufen gibts ihn (noch) nicht.

Dienstag, 21. August 2012

kein Pardon

kein Pardon haben die Kandidaten der "effizientesten" TV-Kuppelshow Österreichs "Liebes´gschichten und Heiratssachen" mit den Kameraleuten - jene wärme- und haltsuchenden Alltagsmenschen von 30 bis über 80, die ihr werben durch ihre Freizeittätigkeiten Nachdruck verleihen, da wird oft trainiert (gelaufen, Seilgesprungen und oft einfach gehüpft) getanzt und gesungen (und das ganz oft mit schauerlicher Licht- und Tonbegleitung) gesportelt und probiert, vielleicht manchmal zum ersten und letzten Mal. Präsentiert werden die Mode abgelaufener und vielleicht zukünftiger Tage, gelesen, sinniert, schwadroniert, verordnet, gewünscht und geträumt, natürlich auch spaziert - dies alles ins elektronische Auge und damit auch dem Menschen hinter der Linse, der den Fokus regelt, in die Knie geht und da bin ich mir sicher, oftmals schmunzeln muss: es muss so sein, ohne schmunzeln geht's manchmal garnicht, sonst lebt man nichtt; man ist ein Eisblock, cool und kalt - aber so will ich mir den Kameramann in Spiras Gefolge nicht vorstellen. Ich sehe liebe einen Menschen, der oftmals verschmitzt(jaaaaa) nickt, meistens einfach draufhält und die Suchenden sich selbst überlässt.

Die Kandidaten werden hierbei nicht bloßgestellt, sondern sollen sich darstellen, wie sie sind, wie sie sich sehen und oft auch sehen wollen. Dabei zu sein, so als Tonmann - sehe wie oft die Klappe fällt, wie oft etwas wiederholt wird, wie der erste Take mitgenommen wird, Kamerascheue und fotogene Menschen aufeinander folgen, bemerke die Details in den Wohnungen und Häusern - und verfolge aufmerksam wie wichtig die Versuche der Menschen sind, wieder jemanden an seiner Seite zu suchen und zu finden.

Nur dem Kameramann wird noch pardoniert. Das braucht man wahrscheinlich auch nicht. Für gute Unterhaltung ist gesorgt.

Ach ja: in der ORF TV-Thek kann man das auch immer nachgucken. Wenns nicht Fixprogramm der Montagabend-Unterhaltung ist. Verschmitztes Mitlächeln garantiert.

Sonntag, 19. August 2012

healthy ampel

Nach dem letzten Englandaufenthalt war ich doch überrascht. Nicht nur über die Veränderungen, die zwischen dem letzten Besuch vor knapp 10 Jahren von statten gingen, sondern über das Nichtvorhandensein von Klischees, die sich hartnäckig noch im Hinterkopf gehalten haben: Selten so gut und gesund ernährt wie diesmal in GB. In den Supermärkten empfehlen eine Ampel die Produkte (jene Gesundheitsampel die auf die Fette, Cholesterin, Whatever hinweist, bei uns mal Diskussion war aber eben aus dem Tagesgeschehen verschwand, weile ja wichtigeres, Achtung: U-Ausschuss zu allem und jeden, gibt als die tägliche Nahrungszufuhr) oder mal gut und sicher nicht günstig fressi gehen. Dass Kulinarik bei einem Englandbesuch sicher unter die Witzkategorie zu zählen ist, darf man nun getrost beiseite legen. There is more than McDonalds out there; und wer jetzt Burger King oder KFC sagt, ist raus.
Also lässt es sich aus dem Supermarkt heraus gut ernähren, Fish und Chips sind selten geworden, nach guten muss man suchen, Jamie Oliver eröffnet derweil sein fünftes Restaurant und der Inder um die Ecke ist lecker. Den hätte ich gern bei uns. Statt nem Asiaten, einmal indisch bitte. Ich geh zu selten essen. In England oder auch hier.

Samstag, 31. März 2012

art pour la ...

a bsuff singt in an kanadischen polizeiauto (im o-video: ohne ton) und a nerdy legt an sound drauf - sends shivers down my spine! i mog des der typ so an super taktgfühl hot - in an artikl der zeit hob i vor kurzem glesen, dos der mensch (vülle davon hollt) a super gehör hot, und des beim noch singan von so ane sochen beweist, sogar mit richtiger tonloge und ollem drum und dr; es ghert eh mehrat gsungan :D

p.s. schaut so aus, als war der dude auch in anderen alive ;)

p.p.s gegen di vurratsdatnspeichelung in mundort

Dienstag, 20. März 2012

Kick-Start

Wieder ein Kickstarter Projekt: Dieses Mal ist es die Wiederbelebung von Wasteland! Alleine der Titel...*schmacht* - ab 1,5 Mio (welche die Sammlung bald erreicht haben wird) gehts so sehr ans Eingemachte, dass ich dem Projekt schon jetzt entgegensehe...woher soll ich bei den goilen Games die Zeit fürs Zocken hernehmen, hmmm......ach ja, Support here!

Kickstarter sind noch immer trendy, E-Starter bequemer *chchchch

Dienstag, 21. Februar 2012

20 Zen Teachings


1. Do not walk behind me, for I may not lead. Do not walk ahead of me, for I may not follow. Do not walk beside me for the path is narrow. In fact, just leave me the Hell alone.

2. Sex is like air. It’s not that important unless you aren’t getting any.

3. No one is listening until you fart.

4. Always remember you’re unique. Just like everyone else.

5. Never test the depth of the water with both feet.

6. If you think nobody cares whether you’re alive or dead, try missing a couple of payments.

7. Before you criticize someone, you should walk a mile in their shoes. That way, when you criticize them, you’re a mile away and you have their shoes.

8. If at first you don’t succeed, skydiving is not for you.

9. Give a man a fish and he will eat for a day. Teach him how to fish, and he will sit in a boat and drink beer all day.

10. If you lend someone $20 and never see that person again, it was probably well worth it.

11. If you tell the truth, you don’t have to remember anything.

12. Some days you are the dog, some days you are the tree.

13. Don’t worry, it only seems kinky the first time.

14. Good judgment comes from bad experience … and most of that comes from bad judgment.

15. A closed mouth gathers no foot.

16. There are two excellent theories for arguing with women. Neither one works.

17. Generally speaking, you aren’t learning much when your lips are moving.

18. Experience is something you don’t get until just after you need it.

19. We are born naked, wet and hungry, and get slapped on our ass… then things just keep getting worse.

20. Never, under any circumstances, take a sleeping pill and a laxative on the same night.

Quelle:Hier

Dienstag, 27. Dezember 2011

Das Christkindl reloaded

Was uns zu Weihnachten noch nicht bescheret wurde, folgt bis Jahresende der guten Zeit mit Vorbildwirkung: Sonnenallee, ein Kinofilm von vor gar nicht allzu langer Zeit ist in voller Länge und das natürlich gratis auf Youtube anzugucken - ein netter Film über eine nicht so nette Zeit mit wiederrum netten Schauspielern und gemacht u.a. von Detlev Buck, dessen Filme und auch Schauspiel ich sehr gerne mag.

Gaaanz angenehme Unterhaltung, sorgt sicher für einige Lacher und Schmunzel-Popunzel....echt nett eben!

Montag, 31. Oktober 2011

video just killed...

Ich liebe diese Videos, in denen der Zeitraffer verdeutlicht, dass

Sonntag, 23. Oktober 2011

Phantasienreisen

Auch wenn ich viel lese, habe ich oft das Gefühl 1.) zu wenig zu lesen und 2.) auch wenn ich lese, sicher einen Input in genau der entgegengesetzten Richtung zu benötigen; u.a Recherche zum neuen Moers durchgeführt; der, nebenbei eine Enttäuschung ist ( weil: ich hätte mir nie gedacht, bei einem sehr, seeeehr herbei gesehntem Buch einfach in der Mitte aufzuhören! ) - über diese echt nette Seite gestolpert: http://phantasienreisen.wordpress.com/ - da gibts so viel zu lesen!

Freitag, 2. September 2011

Eintausch und Ausborgen

Neue Vertriebswege braucht das Land!

Aber was sag ich denn: Vertrieb? Nicht ganz, vorallem überhaupt nicht im klassischen Sinne des Verkaufs, es ist eher ein vertreiben von altem und Platz machen für Neues: Amazon tauscht jetzt Bücher auch ein (eben nur Bücher, keine Cd´s, o.ä. - das könnte ja noch kommen) und im gegenzug gibts heftig Gutscheincoins für einen Einkauf bei demselbigen...leider hab ich dzt. nicht so viele Bücher, die Amazon mir eintauschen will (scheinen beim Suchen nicht als "Gesucht" auf - kein Produktreffer, was wiederrum meine Sammlung in keinster Weise schmälert), da wäre dann aber noch

Erento - Verleih-Alles - nichtNix (im Asterix-Sprech!), vom Anhänger, über Oldtimer, alles will geshared werden, sollte ich mal bei nächster gelegenheit ausprobieren...die solidarische Gesellschaft organisiert sich, vielleicht will da jemand meine Bücher!

Google besorgts euch: erento, fürs verleihen und den großen Verkäufer kennt eh jeder!

Montag, 28. Februar 2011

Bilderschwerpunkt

Links Einz / 2011

Wer wirklich, wirklich noch analog fotografieren muss, bitte: Alles,aber auch wirklich alles für und rund um dieses Thema wird hier fündig: Für jede noch so verstaubte Kamera, die wirklich nur noch dem Enthusiasten unter uns ein feistes und quietschvergnügtes Lächeln nach der AUsarbeitung abringt.

Die schönsten Photos aus Tschernobyl - die Schönsten? Tja, der Anblick lässt manchmal eiskaltes Rückenschaudern zu, Geschichten rundherum gibts zu Hauf, ich bin noch immer fasziniert, leider mit bitterem Geschmack.

Und da ist jemand wirklich inmotion: Ich krieg die heftigsten Sehnsüchte, auch ontour zu gehen. Menno, es gibt soviel zu entdecken, nur nicht täglich im Büro. Hmmm.

Montag, 21. Februar 2011

Nin-Ten-Do

Ich habe mir meine Kindheit zurückgeholt. Nicht durch Comics - die sind eben auch für Erwachsene und bedürfen keiner Rückholung. Mein Weihnachtsgeschenk 2010 war ein Nintendo Dsi XL 25th Super Mario Edition - nomen est omen. Und damit waren auch die Weihnachtsfeiertage gerettet. Schneemangel und akute Spieleritis„zwang“ mich, Spilor (Achtung! Simpsons!) zum Zocken auf zwei Bildschirmen. Gedacht war der Kleine aber nicht um auf der Couch neben Xbox und Co einen Platz einzunehmen, sondern für die Zugreisen und das Unterwegs mit Moto.
Ich wollte wieder verstärkt teilnehmen an einer Community, der ich mich seit frühester Kindheit an, zugehörig fühle. Mit C64, Amiga, dann PC, Playstation und Xbox, dazwischen GameBoy und Tric&Tronic ausgerüstet, war ich strammer Soldat einer ludischen Armee, die auf ihren Fahnen dick und fett: UNTERHALTUNG stehen hatte. Dass ich dadurch einige Schularbeiten verhaute, vielleicht ein paar Mädels weniger kennen lernte und dazu noch meine Augen und Gelenke schädigte (und sicher am Traumkörper durch sportliche Betätigung vorbeischrammte) war und ist mir egal. Wenn ich trainieren will, tat und tu ich es trotzdem, lerne und lese natürlich trotzdem viel, aknn aber auf eine wundervolle Zeit und persönliche Spielhistorie zurückblicken, die mich damals wie heute selig erfüllt mit Wonne. Das die Krönung dadurch erreicht wurde, dass meine Abschlussarbeit eines meiner liebsten Hobbys zum Mittelpunkt hatte, setzt dem ganzen ein pfiffiges i-Tüpfelchen auf, dass schon mehrmals Anlass für unterhaltende Abende ward.
Das Feuer, das ich durch den Erwerb und der ausgiebigen Beschäftigung, manche sagen vielleicht süchteln, erwartete blieb aus, ein kurzes Lodern war zu verzeichnen, beim Klassiker Super Mario Bros. ein mittleres Flamm-Flamm, Trackmania schon fein, ABER...nach nur zwei Monaten ist die Luft draussen. Ich konnte so an die zwanzig Games testen, kaufte Spiele und Zubehör und bemerke gar nicht erstaunt: Diese Zeit ist vorbei, die Spiele zu eingeschränkt, die Technik noch nicht so weit (nie?), die Erwartung zu hoch, der Anspruch dito - manches muss man dort lassen, wo und wie es war. Probieren darf man aber. Muss man sogar.

P.s. Nintendo Dsi XL Special Edition wie neu mit Spielen und Zubehör zu verkaufen ;-)

Dienstag, 7. September 2010

movement

Es gibt einige Gebiete in meinem Leben, an denen hänge ich schon seit frühester Kindheit an; mit denen ich mich mal mehr mal weniger beschäftigt habe und die ich nach wie vor sehr schätze. Dazu zähle ich neben heulenden Motoren, eine Sammelwut und Comix. Was wie bei vielen anderen Kindern und Jugendlichen mit einer schmucken Mickey Maus, dem Fix und Foxi für die etwas Älteren unter uns und dazu noch den Lustigen Taschenbüchern begann (ja und es reihte sich das Gespenster-Heftchen an Heftchen) nimmt seit damals seine ureigensten Auswüchse in vielerlei Richtungen wahr. Ich sag jetzt nicht, das ich meine Aufzählung bis ins unendliche weiterführen könnte, gerate ich gerade in letzter Zeit ins Schwärmen angesichts der Masse an Erinnerungen auf den Flohmärkten der letzten Zeit, aber ich habe da schon Ahnung um was es so geht und ging (Heavy Metal ist klar, Yps gecheckt, U-Comix (großartig, wer das kannte!), MAD (omg!) – in geistig träumerischen Phasen würde ich mich sogar dazu verleiten lassen, zu behaupten, dass ich mehr Aufklärung aus den Sex-Heftchen in meiner Jugend erhielt, als von meinen Erziehungsberechtigten und eine Stufe höher noch, es für mich ein leichtes war, die Welt der Comics als meine eigene anzusehen. Ein Teil der Welt, als gezeichneter Charakter, das war ich. Ein paar Striche, manchmal Andeutungen waren genug in meinem Kopf Kino erwachen zu lasssen, mit Ton und allem drum und dran. Das war und ist, was Comics für mich so großartig machen. (und auch so schmutzig!)

Lange Zeit ruhte meine Imagination und ich fütterte mein karges Comicbewusstsein mit Hägar, Dilbert und Co. Schön an der Oberfläche bleiben, lautete die Devise, da es manchmal auch nix zum Untertauchen gibt. Bis mir in den Zufälligkeiten wieder mal ein außergewöhnliches Werk in die Hände fiel: „Blankets“ von Craig Thompson – ein illustrierter Roman, so der Untertitel, ist wieder einmal schwarz-weiss gezeichnet und so voller Leben, dass man sich die Farbe einfach dazu denken kann. (und hier ein augenzwinkender Verweis auf einen jungen Mann, mit einem Dog online, bei einem seiner Vorträge: Wir schaffen es bis zum Mond, aber dass Comics durchgehend in Farbe gezeichnet werden? Nein! das geht nicht!). Die Geschichte einer ersten Liebe, so zärtlich wie gezeichnet aus der Zeit meiner eigenen Jugend (so in etwa um 1990, Kurt Cobain & Co für alle Fingerzeiger!), fast 600 Seiten Erwachsenwerden, fast 2000 Abbildungen einer Geschichte aus dem Kopf erzählt, die es bei mir bis in den letzten Winkel schaffte, lange Träume aufstob und das Kopfkino in Gang setzte – und auch die treibende Kraft dieses Blogs bildet: „Eine Karte meiner Bewegung anzufertigen, egal wie vergänglich“

Ach ja: „Dilbert – Klassiker der Comic Literatur“ kann man auslassen, man greife da wirklich lieber nach Scott Adams Buch, schau dort!

Dienstag, 8. Juni 2010

aufgräumt

Da will man was schreiben und das Textverarbeitungsmistding versagt seinen Dienst, der da wäre: leeres weisses Blatt mit blinkendem Cursor, Text aufnehmen und speichern. Das glaubt man nicht, würde man nicht das Leiden auf sich nehmen, dem Sat1-Ball zusehen und hoffen, dass sich endlich bitteee doch was tut. Man hat schliesslich viel zu Papier zu bringen, da gibts ganz vieles das raus muss, dass aufgeschoben wurde, aber jetzt ist der Knopf aufgegangen. Muss er ja wohl auch, bei diesen Sub-tropischen Temporaturen (ich liebe diesen Ausdruck, da uns der Wettergott bei einer Freiluftveranstaltung eins ausgewischt hatte; wir zuvor jeden Tag wie Kinder der 50er in so amerikanischen Sendungen, die in Filmen der 90er liefen(!), vor dem Radio hockten und der Wettersprechmann pausenlos von bäldigen sub-tropischen Verhältnissen palaverte. Ich brauchte genau eine Woche später eine Goretext-Jacke um den Brustkorb am zerfrieren zu hindern, der Regen prasselte pausenlos und weichte das letzte aufrechte Hirnlämpchen auf; aber meine Schuhe blieben trocken. Waren ja auch im Auto, und ich mit dem Rad barfüßig unterwegs.

Irgendwann musste es ja passieren - es gibt immer jemandes, der einem die Lieblingssendung, -Lied, -Menschen madig machen muss. Eine der coolsten Figuren (Ähnlichkeiten mit mir sind rein zufällig) wurde von einem kritischen Geist zerrissen - EARL, dein Name sei Ron L. Hubbard. Das ist schon fast so eine go-hoile Theorie, ein bisschen Neid muss sein. Man kann aber auch wirklich überall fliegende Elefanten sehen, die lt. Watzlawick ja durchs klatschen nicht zu sehen sind (siehe dazu: Anleitung). Zu sehen wirds in Bälde für mein verwöhntes Auge geben: mass-tourism ist angesagt. Flieger starten, rein mit dem Material und irgendwelche Städte damit bombardieren. Hatten wir alles schon, gibts aber noch Meer. Wie ich jetzt eine Brücke zu den rätselhaften Eiskreisen schaffen soll ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich bin ich zu viel Standard, um das zu schaffen. Killer - phrase, watt?

Mittwoch, 5. Mai 2010

Schal(c)ko

Tausendsassa Schalko, Vorname David – Produzent wenn ich mich recht erinnere, einer meiner All-time-Favoriten - „Sendung ohne Namen“ (und wer einige dieser Goldstücke der TV-Unterhaltung sein eigen nennt, könnte mir doch bitte in Zukunft sein Archiv online zugänglich machen) - Schalko, als Filmproduzent schon eine fixe österreichische Größe hat mich mit seinem neuen? literarischen Werk aber so etwas von überrascht, sodaß es mir meine Vorurteile um die Ohren gwatschelt hat, dass mir die Hälfte bene dieser schon gereicht hätt für gsalzenes Ohrenschmauserl.
„Frühstück in Helsinki“ ist, und da ich mit Superlativen und Lobpreisungen an dieser Stelle nicht gerade zimperlich bin, muß ich also eh vorsichtig sein, durch zweierlei ein starkes Buch: Es half mir, eine gedankliche Misere in meinem Kopf hervorragend aufzulösen, kam also zur rechten Zeit und war trotzdem überfällig. Weiters ist es ein Buch, das den Zeitgeist auf uneigentümliche Weise präsentiert.
Wie jetzt? Die Geschichte dreht sich um einen wohlstandsverwahrlosten Jüngling nahe der Dreissiger, in einer lauen Beziehung irgendwo hängen geblieben zwischen Arbeitsjoch, Lebensunlust und Beziehungsbeendigungsproblemen. Seine Freundin trägt ihres zum Seitenfüllen bei, oder tut wie so oft, nichts (eben im Auge des Betrachters). Der Anti-Held schwingt sich aber auf, zumindest im Geiste, später auch so ganz real – um das Leben, dass ihm zusteht zu Leben. Dazu braucht es Kraft und Mut, Überzeugung, Chuzpe, Geld und die richtigen Personen, die einen indirekt eh sagen, wo es langgeht, den Weg gehen muß man aber wie immer selbst – und draufgekommen ist man selbst und selbst ist man selbst.
Klingt wie eine Berufsberatung, ist aber ein rundes Werk, dass sich aus der Hand an einem Stück durchlesen läßt – ja, so etwas gibt’s. Feine Ware für feine Menschen. Schalko sitzt nicht nur im Nacken, sein Held im Flieger nach London, Amsterdam und natürlich wieder Wien. Zum Schluss gibt’s auch noch was versöhnliches, aber lesen muß man und genießen und – eh klar, selbst.

Donnerstag, 22. April 2010

Heinzer Teufelskerl

Heinz Strunk schreibt so, wie ich gerne reden würde.

Jeder Artikel sollte mit einem so starken Satz anfangen dürfen. Auch wenn es sich, wie bei diesem um eine Buchbesprechung handelt. Nicht auch wenn, gerade deswegen. Was sag ich, Buchbesprechung? Ha, eine Lobeshymne wird das, auf einen der größten, nein, den größten Schriftenhersteller des 21. Jahrhunderts. Natürlich ist das leicht übertrieben, aber vor lauter Jubelschreie über meine Lese gehen mir die Superlative verloren. Da reichts nicht mehr, nur zu empfehlen, denn das will ja keiner lesen, selbst entdeckt will das Ganze werden. Auf der Suche nach „ihnen“, halt ich oft schnell inne und mir wird bewußt, das auch meine Schreibe begrenzt ist.
Nicht so unbegrenzt wie Strunkens Mache, der ich an den Lippen hänge, wie eben ausgesprochen. Die Zunge Europas, da kann sich ja jeder seinen Teil denken – und schon wieder erwischt, auch das hat dieser frische Bursche mir aus dem Mund genommen, erklärt dies und andere Interpretationsversuche auf mehren Stellen. Hach, wie irrsinnig der Versuch so etwas beschreiben zu wollen. Geht nicht. Klar. Heinzer (wie ich ihn seit meinem ersten Hörvergnügen nenne) durchlebt in diesem Werk als Protagonist (wie oft ich das wohl noch schreiben werde und vor allem warum weiter so unbekümmert) die Hölle einer toten Beziehung (die aber auch ihr Vorteile hat!) und lebt so dahin, mit den bekannten Höhepunkten einfachen Lebens (die ein einziger Tiefpunkt ist).
Vom ersten Satz weg heisst eintauchen, in die Geschichte, es gilt versetzt zu werden, in die Person, antizpierend, nicht mal traurig das das Buch enden wird, denn es lässt den Rahmen erkennen, miterleben, einen aber auch wieder aus der Geschichte entläßt. Die vielen Liedtexte, die Lyrics im Neusprech, sind ausgezeichnete Plätze der Kontemplation, Heinzer dieser Teufelskerl, hach. Verliebt in eine Phantasie, die nur allzu gern Wirklichkeit werden will. Und so schaut das aus, wenn ich rede und gerne schreiben würde.

P.s.: Heinz Strunk – die Zunge Europas, Rohwolt.