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Sonntag, 4. November 2012

"Elelctronics Arts" soll seinem Namen wieder gerecht werden

Ich war im Oktober so richtig beschäftigt - neben Arbeit, Lesen, Beziehung, Familie, Sport und dem Zocken großartiger Games konnte ich nicht auch noch auf jeden Artikel hinweisen, den ich in meinen Mußestunden kurz vor dem Einschlafen vertilgte.

Die großartigen Games rissen so ein Loch in mein Zeitkonto, dass ich gerne noch einmal lobend "Borderlands 2" erwähne, dass mit feiner Stimmung, coolen Knarren, unzähligen Nebenquests und rockigem Sound echten Shooterspass macht - ach ja, den Mehrspielerpart konnte ich nur antesten, doch falls mir nach der Kampagne nicht der Saft ausgeht, rocke ich da die Bühne.

Einen Artikel muss ich aber doch aus der Versenkung zerren, denn es geht darin wieder mal um Spielehersteller und deren Nöte, vorrangig EA Games, bei denen das große Heulen wegs Umsatzeinbußen besonders laut ist.

Als Topgründe werden Casualgames, Raubmordkopierer und sinkender PC-Markt angeführt. Aha, alles klar...es kann nicht sein, was nicht sein darf. Dann versuche ich gerne mal EA auf die Sprünge zu helfen, was denn noch alles Grund dafür sein kann, dass sie ins Minus schlidderten...

Top Five and more reasons, why EA´s Turnover badly out sees

- Fast jedes Jahr wird ein innovativer Mitkonkurrent aufgekauft und einverleibt. Dessen Eigenständigkeit tendiert mit der Zeit gegen Null, der Output bleibt bescheiden.
- Es fehlt Innovation und Qualität. Neue Konzepte Fehlanzeige, aber Teil 10 einer Saga geht immer. Miese Stories und schlecht durchdachtes Gameplay tragen ihren Teil dazu bei. Ach Fifa 15 gefällt genauso nicht wie Teil 10 -14, naja bis auf die Namen hat sich ja auch nix getan
- An Längerer Spielbarkeit. BF3 ist gerade einmal draußen und schon kündigen sie BF4 an - dazwischen gabs ja noch zwei Bad Companyteile. Jedes sportliche Engagement ein Spiel zu meistern, siehe Rangliste, ist nächstes Jahr schon komplett wertlos, da ein neuer Teil erscheint.
- Am Support. Wenig Patcharbeit, Betaphasen zum Release. Maximaler Support für ein Spiel ist 1 Jahr - Folge: Anfeindung der Kunden. 
- Durch Onlinezwang und drakonische Kopierschutzmaßnahmen, durch Lizensierung statt wirklichem Verkauf. Starker Wertverlust des Spiels, da kein Weiterverkauf mehr möglich.
- Am guten(sic!) Ruf. Dadurch ergibt sich 0 Vertrauen und wenig Käufe.

Liebes EA - Managmement, eure Spieler sind/bleiben nicht so anspruchslos, wie ihr annehmt - wir unterstützen, kaufen, spielen gute Games, lieben Firmen für ihre Ideen (Indy-Entwickler z.B.), kämpfen jahrelang am gleichen Battleground und zahlen kräftig für Erweiterungen, stehen auf lange Spielzeit, möchten aber auch mal was neues und das alte verkloppen und nicht wegwerfen (Gebrauchthandel!), mögen keinen Zwang oder Überwachung - das und ein bisschen mehr führt eine Firma in die Verlustzone und keine Raubmordkopierer, die eh nix kaufen würden (die Milliarden sieht kein Unternehmen, auch die Musikbranche nicht, ha), keine Facebook- oder Mobilegames und auch nicht die neueste Konsole sind Schuld, das ihr dem Karren an die Wand fährt. 

Gute Games verkaufen sich wie geschnitten Brot, da bleibt auch ein bisschen Kohle für einen aufgeblähten Riesen über.

Mittwoch, 19. September 2012

Homo Ludens Computerensis

Ich lebe mit einer klischeebehafteten Vorstellung von mir - zwiespältig betrachte ich mein Schatten-Zockerleben und im Konjunktiv plaudernd: Was ich mit DER ZEIT, die ich in meinem Leben schon vor der Kiste (ja auch TV!) gesessen bin, anfangen hätte können - bei genauer Betrachtung habe ich fast gleich viel Zeit für meine Abschlussarbeit aufgebracht, wie am Battlefield, Teil 2 hinter Kimme und Korn (rd. 1000h lt. Onlinerangliste). Wie würde mein Tonus heute glänzen, meine Laufzeit sich verbessert haben usw. - aber ohne Selbstvorwürfe und bevor ich mich gedanklich zerfleische, helfe ich mir mit einem sowohl als auch und nicht einem oder. Ich trainiere trotzdem, habe meine Abschlussarbeit fertig geschrieben und sehe einer Vorstellung eines Zockers (ausgemergelt - lichtscheu oder dicklich - versifft) auch nur marginal ähnlich.(Randnotiz: Wenn ich heute rd. 10h die Woche mit Maus oder Kamerad in der Hand rocke, so ist das bereits viel! - ich baue ja auf den Herbst, der mich wieder Süchteln lassen wird, es fehlt mir ja bereits ein bisschen…)
Der Prototyp eines "Sowohlalsauchers" ist Chester Brolingbroke (der Name!), der nach eigenen Angaben sehr erfolgreiche Manager mit 60h-Woche, Frau und Kindern und ausgedehnter Reisetätigkeit es sich seit zwei Jahren zur Aufgabe gemacht hat, jedes auf dem PC erschienene CRPG mind. 6h wenn nicht durchzuspielen. Er verfährt dabei nach genauen Regeln und begiebt sich seit 2010 auf die Reise durch die Gamehistory - ausgehend vom Jahre 1979 (rundherum wurde ich geboren) ist er nach zwei Jahren bereits bei 1985 angekommen. Dabei verbringt er fast täglich im virtuellen Leben, bekämpft Monster, meuchelt Schergen und steigt Level um Level auf. Auf seinem Blog feinstsäuberlich dokumentiert, ist dieser selbst schon zu einem historischen Dokument mutiert.
Das kann man sich ruhig mal auf der Zunge zergehen lasse: die gesamte Ultima Reihe, Bards Tale, Wastelands, Fight and Magic´s, alle Elder Scrolls und und und…bis 1990 sicher noch ohne Mapfunktion, mit Bleistift vor der Kiste, gehe 1 West, 1 Süd, 1 West - wer das noch kennt, wird langsam alt. Textbasierte Spiele, reine Vorstellungskraft, dunkle Dungeons voller Monster, immer schwertschwingend, hau drauf.
Auch hart vorzustellen, wie man das alles geregelt kriegt: 10 Std. Arbeit / daily, Kinder, Frau und Dienstreisen dann die Nächte um die Ohren schlagen, damit der Charakter entwickelt wird, Horden von Monstern, Story lesen, geniessen und wieder von neuem…und dabei darf etwas nicht vergessen werden: Natürlich waren diese Spiele zu ihrer Zeit klasse, wenn nicht traumhaft (auch im wahrsten Sinne - und könnten heutige Spiele in den Schatten stellen), Aber sie sind Kinder der Zeit, d.h. Sie sind keine Grafikwunder, eher manchmal Textklotze, langsam und nicht ganz schlüssig. Ich habe noch viele Games in Erinnerung, die mich mit einem seligen und angenehmen Gefühl im Bauch bevölkern, aber ich habe bereits die Erfahrung gemacht, diese alten Goldstücke auszupacken und wieder anzugehen: Viele davon halte ich heute nicht mehr aus - ich war damals mehr Spieler, kompromissbereiter, lernwilliger, intensiver verbunden…und die Grafik war halt da. Heute will ich Komfort (ja bitte), eine Mapfunktion, mitlernende Gegner, anschaubare Grafik (ich kann mit M&M 3 gut leben!), einen Rucksack, der den Namen verdient usw - kurz: Wie die Games, habe ich mich (natürlich auch mit Fehlern) entwickelt - für Remakes bin ich zu haben, für verklärtes Retro - damals - war - alles - besser - Geheule gibt's Emulationen zur eigenen Überzeugung. Da muss etwas anderes im Vordergrund stehen, dass Chester und mich verbindet: Es ist das Ziel, etwas zu erreichen nicht nur einfach so draufloszuspielen (manchmal, klar…) - es ist dieses große Projekt, dabei als Nebenprodukt der Blog und die Rückmeldungen. Auch das Durchhaltevermögen nicht gleich wieder abzuschalten - was habe ich selbst nicht alles aus den Games mitgenommen (Beharrlichkeit, Ziele setzen und erreichen, Ausdauer, Lösungen suchend, Charakterentwicklung, Ausbau von Fähigkeiten usw), das ist eine der großen Motivationen, die mich neben der Unterhaltung, der Story, der Mache immer wieder vor die Kiste zieht. Ich denke sogar manchmal, dass ich von Ranglisten ein bisschen obsessiert bin - Punkte sammeln, Zeitenjagd, das neueste Item, Multiplayer lässt mich heute ein ähnliches Gefühl empfinden wie damals in kleiner Runde bei Freunden, Hot Seat oder einer gegen einer abwechselnd spielend.
Meine Spielerfreunde von damals und ein Großteil der Leute, die ich heute kenne sind alle um oder über 30. In der Schule, Studium und bis heute große Zocker, nach der Schule sehr interessierte und intelligente Erwachsene, mit unterschiedlich starker Motivation im Beruf erfolgreich zu sein. Auf jeden Fall beherrscht von dem Wunsch, sich zu entfalten und zu tun, was gefällt - dass mancher dem Spielerklischee näher kommt, ist dabei genau so egal, wie dass er es nicht bis in die Vorstandsetage bringt.
Das Spielen heute genauso wie der TV-Konsum zum Leben vieler gehört ist unbestritten. Das es uns i-wie benachteiligt hätte kann ich ausschliessen (bis auf ganz wenige Samstage in meiner Jugend, wo ich vielleicht besser die echte Welt erobert hätte, als die virtuelle), dass uns die Spiele bereichert und erfüllt haben, kann ich mit Sicherheit bestätigen - mein Alter-Ego wird mir im Spiegel immer ähnlicher.

Montag, 17. September 2012

Konsolen von allen Seiten

Nach Ouya (sprich wie es heisst, vielleicht ein bisschen denglischen) will auch vermutlich Valve (den Gerüchten nach) mit eigener Konsole in den heiß umkämpften Konsolenmarkt einsteigen. Neben den arrivierten Herstellern ist vermeintlich noch Platz, die Spielekonzepte sind noch lange nicht ausgereift und erspielt schon gar nicht. Es wird wohl nicht der x-te Shooter das große Geld versprechen, eher sind es die exklusiven Titel wegen derer man einer der Wohnzimmerplayer habhaft wird. Die neue Generation soll wieder einmal alles besser können, wenn sie nur endlich mal erscheinen sollte, denn: Die Hersteller setzen schon seeehr lange auf ihre Wuchten, bringen einmal ein Slim mal eine Limited Edition heraus um nochmals ein bisschen abzugrasen. Der Casualgamer, der Einsteiger aber auch den MultikonsolenPCHC-Gamer wollen bedient werden, also hier mal eine Anleitung, liebes Microsony-NinValv-Ohja...

Rezepte für Konsolenhersteller, um erfolgreich zu sein:

*    Sei schneller als die anderen: Wenn der Kunde eine neue Konsole kaufen kann, so tut er es auch, bevor er auf seine lang ersehnte Konsole umsteigt. Beiderseitiger Vorteil: Er kauft auch die langersehnte, wieder mit neuem Spieleportfolio und Zubehör und.
*    Sei einzigartig: Verbaue eine technische Neuerung, die dir ein Alleinstellungsmerkmal bringt. Blueray, HD, usw. waren und sind nach wie vor Alleinstellungen - Motionsticks, zweite Displays, Gestensteuerung,…UND bringe exklusive Titel. Deine Käufer kaufen die Konsole wegen eines einzigen Titels. fast wie im Leben, in irgendwas ist jeder gut.
*    Sei günstig, bis unter den Gürtel. Auch wenn du mit deiner Konsole keinen Cent verdienst, sogar noch was drauflegst, so denke an die Umwelt: Games, Lizenzen, Rechte, Zubehör und bei genügend Stückzahl sinken auch die Herstellungskosten und die lassen über Umwege die Kassen klingen.
*    Hab genug Geld: Die großen Hersteller haben es und du brauchst es - Durchhaltevermögen = Geld. Es lässt sich mit den Konsolen Geld verdienen, Gut Schotter, nur eben nicht gleich. Ausser du finanzierst, aber da schau ich mir das Ganze ganz gemütlich von der Ferne an, liebes Ouya-Team.
*    Du musst nicht auf dem neuesten Stand sein: Spiele sehen mittlerweile sehr gut aus und natürlich geht's immer besser, ABER das muss nicht sein. Nintendo zeigts vor: Hardware von gestern (mittlerweile auch bei Xbox so), Spiele von gestern, Geschäft von heute für Jugendliche von morgen. UND der Spielmarkt auf Smartphone via Androide oder iOS beginnt jetzt erst richtig. Und Linux gibt's ja auch nicht erst seit gestern. Die Flachbildfernseher könne eh erst in Fünf oder mehr Jahren 4k.
*    Stelle Genug Top - Games in vielen Bereichen: Es reichen heute keine 50 Titel mehr um erfolgreich zu sein. Zu differenziert sind die Genres - hab für jeden was an Board, ohne sich zuviel zu verzweigen. Das ist ganz schön tricky. push…
*    Sprich eine breite Palette an Gamern an: Die Casualgamer könnten die HC-Gamer von Morgen sein, aber ein Einstieg muss da sein. Die echten Zocker versteifen sich auf ein paar Games und dann noch: Multiplayer - hab ich schon erwähnt das es Online ganz oft riesigen Spass macht, bei Games, die genau das unterstützen. Bei manchen Games will ich alleine durch die Welt streifen und das erleben, oft will ich mit Menschen gegen Menschen zocken. Einfach weil MP Laune macht!!!
*    Biete Vertriebswege auf der Höhe der Zeit: Wir leben im Internetzeitalter liebe Publizierer und gleichzeitig erleben wir einen Retroboom und gleichzeitig…"alles und das immer" lautet die Devise der heutigen Zeit, alles ist gleichzeitig. Das heisst einerseits, dass wenn ich Lust habe möchte ich schnell ein Game haben und zocken, ohne den Umweg über das Ladenlokal (und das zu einem vertretbaren Preis ggü. der Offlineversion! ohne Booklet, Hülle, DVD´s and Moore), manchmal will ich eine Megacollection an Gimmicks zu meinem Favoritegame (eh nur bei Krachern oder verliebten Machern) - Internetdownload, Freegames (naja, imo), Demos und das gaaaaanz einfach ohne 10 Menüs, 20 Klicks und dreimal Kreditkarte, ach ja und bei den Wünschen ganz oben: Einfach soll es sein!
*    Mach einen Preis der Spiele vs. Spielegegenwert: Ich bin alt genug um eine Rezension eines Games zu lesen, kenn mich ein wenig aus und verschmähe mittlerweile Müll der ärgeren Sorte - d.h. ich kann auswählen wofür ich meinen Schotter hergebe. Und oft entscheide ich mich gegen das Spiel (man hat eh sehr viele Spiele) wegen der genannten Gründe. Ich kaufe mehr, wenn ich motiviert werde, und moneyvalue krieg, ganz klar.
*    Personalisierung, Achievements usw…Sozial Networks: Wer es braucht soll kriegen, Onlinevergleiche, Ranglisten, Trainer usw - Aber nicht immer nach einem Level will ich fünf Kronen und zehn Medaillen nur weil ich es einem Affen gleich geschafft habe, drei Knöpfe zu drücken. Ich will echte Motivation und auch ein bisschen eine Analogie zum Leben. Die Spiele wurden früher nur schwerer, Thats it - und Tetris wurde schneller und schneller.

Für alles und ein bisschen mehr hab ich ja noch meinen PC - aber der Gerät wieder einmal ins Eck. Ich will auch entspannt am Fernseher mal eine Runde drehen. Und da ist mir jene Konsole recht, die am nähersten an das Rezept heranreicht. Eingekocht werde ich sowieso - warum auch nicht.

Sonntag, 16. September 2012

Bulletstorm Soundtrack for free

...ja, der ist gratis, das Game dazu nicht billig...der Herbst kann kommen, der Herbst kann kommen...ach ja: Hier gibts das Ganze :D

Montag, 10. September 2012

Der Spieleherbst kann kommen

Der Sommer zieht sich heuer wie ein gefühltes Gummiband: drei Tage wirklich schön, dann zwei Tage Geplätscher, dann zwei Tage Anja und eh und dann wieder schöne. Wenn man denkt, dass er es nicht noch mal an die Spitze schafft, so darf man dem Wetterbericht entnehmen, dass der Jahrhundertsommer in einen wunderschönen Herbst übergehen wird. Menno, und dabei kommen so feine Games natürlich im Spieleherbst auf den Markt, dass es fast schon weh tut, sie nicht zu spielen.
Beginnen kann man ab Anfang September mit Borderlands 2 - war der 1er schon ein comic-haftes, abgefahrenes Abenteuer mit Sammelwut und blindem Geschiesse so soll der zweite Teil alles und noch besser machen - ich will es an dieser Stelle gerne glauben und gehöre mit Sicherheit zur Käuferschar. Bei Diablo III, um dass ich gewissenhaft einen Bogen machte (dazu sei nochmals aufs sehr gute aber unpackbare Battlefield III verwiesen, pfui, pfui, pfui!) kam ich herum, Torchlight 2 wird mir aber den spieletechnischen Garaus bereiten (und auch wieder das Zocken, zu dem es mich wieder mehr hinzieht, attraktiver).
Was steht noch auf der Liste: Max Payne, soweit ich mich erinnere, dann Guild Wars 2, dass trotz guter Rezensionen nimmer meins ist (Alter? Inhalt? die Zeit wird's sein: ich kann nicht jeden Tag stundenlang vor der Kiste jocken und mag auch nimmer hunderte Stunden in einem Gams verbringen, 20-50h rechne ich mir dzt als realistisch aus, in insgesamt dem nächsten Winter, hchch) - soll ich nochmals Geheimakte versuchen, obwohl Teil und II seit ca. 15 Jahren bei mir als Genre nimmer funktionieren, ach ojemine…ha!
Zwei volle Games reichen mir dzt. um den Horizont nicht zu sehen - vielleicht geht eines davon in meiner Bestenliste auf. Winter darf kommen.

Dienstag, 4. September 2012

Hive, die 2.te

Schwach erinnerlich ist mir die Beschreibung und Hervorhebung an dieser Stelle des fein gemachten 2-Spieler Denk- und Legespiels Hive. Als Fan der ersten Stunde (natürlich der Urversion, welches sich dieses Mal nicht nur durch die Größe sondern auch dem Steinumfang unterscheidet) kann ich nun die Reise-Edition von Hive Jederfrau und -mann nur ans Herz legen. Das "einfache Schach", wie oftmals erwähnt, anfangs belächelt, mausert sich von den ersten Partien an zu einem kniffligem Grübeln und Brüten für Zwei (zumeist Strategen, da Frauen - eben meiner Erfahrung nach, nicht sooo lange an einem Zug herumfeilen wollen).
Anfangs noch mit der normal großen Edition unterwegs (und selten gespielt, mangels Gegner, hähähä..., habe ich die Reise-Edition bestellt und bin wieder einmal überrascht: Die Größe der Steine ist nicht nur ausreichend, man fragt sich eher, warum die erste Edition sooo groß geraten war. Die Steine sind aus weißem und schwarzem Bakelit, liegen gut in der Hand und die Drucke sind sauber.
Wer ein wirklich gut durchdachtes liebevoll aufgemachtes Game, welches durch das immer wieder neu entstehende Spielfeld nie an Reiz verliert, sucht kann zugreifen. Nicht bei ihrem Arzt oder Apotheker, sondern an den üblichen Stellen.

Freitag, 17. August 2012

Games.com

Die Tage eines intensiven Gamer-Lebens scheinen vorbei, als ich stundenlang vor dem Bildschirm sitzend, Gegnermassen meuchelte oder Städte auferstehen ließ. Die letzten Jahre verstaubte mein Standrechner mehr, als dass er vor sich hin werkelte, die Grafikkarte wurde von drei offenen Ordnern und vielleicht iTunes zum Hochfahren bewegt und meine Skill-Hand verrottete statisch an einer Klickorgie im Oldiewahn a la "Oldtimer" aus dem Jahre 1994 und (aufgepasst) MegaLoMania!
Natürlich habe ich versucht, mich zum Spielen zu bringen, die wirklich guten Spiele der letzten Jahre auf meiner FP legen Zeugnis: Fallout, Borderlands und Battlefield (Teil 2 bis 2,5) spiegeln einem vor, dass man eh mitreden kann und Multiplayer(Multiball) kein Flipperhochgenuss der Achtziger Jahre darstellt. Dann waren da noch Higlights a la Torchlight, die mir bewiesen, das ich das alles schon zigmal erlebt habe und leider nur kurzzeitig so etwas wie Befriediegung empfinden darf. Was bleibt, ist die Lücke. Jene, die man sicher durch den nächsten Knaller, das lang ersehnte Sequel zu einem Vorjahrhundertgame füllen kann - und schon wieder ist es August und ich erkenne fern am Horizont bereits die Herbstkracher, die mich wieder (einmal?) vor die Kiste bringen. Boarderlands 2, Torchlight 2, UFO:Enemy Unknown (Remake - Multiplayer und Blitzschach in einem).
Dazu tut sich nach Jahren des (subjektiven) Stillstands auf der Konsolenfront wieder was. Nebst neuen Games (HA!HA! Fifa Teil 23) rollen langsam die neuen Konsolen ans Tageslicht, und ein Kickstarterprojekt sorgt für Unruhe, Ouya (sprich: Oja!) soll was werden, mit Smartphone - Hardware gegen Prozessorpowerflaggschiffe, mehr braucht man nicht, ga.
Es ist noch zu viel Sommer, als das ich mich tagsüber mit dem Thema beschäftige, aber weil die Tage kürzer werden, viel Neues angekündigt, mein Rechner noch mithält und in mir etwas unruhig vibriert, hat es sich noch nicht ausgezockt. 

Spätnachts:Im Bett liegend, grübelnd. So etwas wie Vorfreude.
Wenigen Perlen seis gedankt.

Samstag, 29. Oktober 2011

you can just call me idiot

...es gibt natürlich schlimmeres als ausgelacht zu werden. Für den Kauf von Software. Am Nationalfeiertag (sic!) war es soweit - BF3, der ultimative Nachfolger der Battlefield - Reihe erschien. Wurde in meinem Fall von Amazon versandt, Ankunft somit am ersten Tag nach der Feier um den letzten Soldaten, der Österreich um 1955 verlies. Donnerstag abend. Die Kiste heult, die Lüfter rauschen - Installation dauert und dauert...und installiert die bereits im Vorfeld angekündigte umstrittene Plattform (Origin: ähnlich wie STEAM) mit auf. Mit dieser klickt man sich durch den AGB - Dschungel, dann noch patchen und los gehts. Das Game ist echt schön, für die ersten Minuten hakelts etwas...aber das wird sicher mit den MONATEN, den nächsten nämlich(!), wenn nicht Jahre in denen man chattet, fightet, sich ärgert, Mäuse an die Wand schleudert usw.

Freitag abends dann nochmals ran: Knarre in die Hand, Multiplayer on...danach cool down mit Frau und Fernsehen, nebenbei Nachrichten lesen - erster Artikel zu BF3 seit Tagen. Warnung vor Origin, was man da alles so mitabgehakt hat. Wie tief und auf was die so zugreifen. Neue Dimension von Überwachung. Ärgerlich. Wut. Schnelle Entscheidung. War heute vormittag auf der Post. Geht zurück an den Absender. Deinstalliert ist es bereits. 1300 negative Kommentare auf Amazon. Da darf man jetzt mal kurz lachen.

Der Kunde hat die Macht? Und wenn, zugleich ein herber Verlust. Verzicht ist Power?! EA = Sony = crap, huh.... Da hab ich sicher noch große Lust, viele Spiel zu kaufen. Super gemacht. Meine 1* - Amazonrezension muss noch abgeschickt werden. Will eh mehr lesen, noch mehr. Mein Bibliotheksausweis kostet 15 € pro Jahr. Oft ohne Enttäuschungen, grrr......

P.s. Wer Rennspiele mag, dem lege ich Trackmania Canyon ans Herz, brandneu und sehr geil...ich liebe diese Serie seit Jahren mit bewundernswerter Community, so ganz ohne Überwachung, Daten zum Verkauf und schlechter Nachrede. DrecksEA!

Montag, 19. September 2011

verDOOMt seid ihr!

Ich kann es nicht glauben, auch wenn meine Glaubensbedürftigkeit sehr hoch ist: Doom wurde vom Index der jugendgefährdenden Medien gestrichen - natürlich nicht in AUT, da wars ja NIE indiziert, sondern einfach verpönt (soweit mein Glaube) - nein, unsere Nachbarn durften das Ding erst mit 18 erwerben (natürlich ohne Blutansichten, dei das SPiel erst richtig lecker werden liesen - Notiz: Das Spiel erschien 1993 oder 1994 - eh eigentlich eine kurze Zeitspanne, bis irgendjemand im Pixelmatsch doch keine Gefahr für unsere Jugend erkennen konnte.

Computerspiele(r) sind gefährdet, also schützt man Sie gleich vor sich selbst!

Battlefield 3 erscheint im Oktober, der neue Moers alias Mythenmetz auch - und ich feier da gleich dann auch noch Geburtstag, der Herbst kann kommen...