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Sonntag, 4. November 2012

"Elelctronics Arts" soll seinem Namen wieder gerecht werden

Ich war im Oktober so richtig beschäftigt - neben Arbeit, Lesen, Beziehung, Familie, Sport und dem Zocken großartiger Games konnte ich nicht auch noch auf jeden Artikel hinweisen, den ich in meinen Mußestunden kurz vor dem Einschlafen vertilgte.

Die großartigen Games rissen so ein Loch in mein Zeitkonto, dass ich gerne noch einmal lobend "Borderlands 2" erwähne, dass mit feiner Stimmung, coolen Knarren, unzähligen Nebenquests und rockigem Sound echten Shooterspass macht - ach ja, den Mehrspielerpart konnte ich nur antesten, doch falls mir nach der Kampagne nicht der Saft ausgeht, rocke ich da die Bühne.

Einen Artikel muss ich aber doch aus der Versenkung zerren, denn es geht darin wieder mal um Spielehersteller und deren Nöte, vorrangig EA Games, bei denen das große Heulen wegs Umsatzeinbußen besonders laut ist.

Als Topgründe werden Casualgames, Raubmordkopierer und sinkender PC-Markt angeführt. Aha, alles klar...es kann nicht sein, was nicht sein darf. Dann versuche ich gerne mal EA auf die Sprünge zu helfen, was denn noch alles Grund dafür sein kann, dass sie ins Minus schlidderten...

Top Five and more reasons, why EA´s Turnover badly out sees

- Fast jedes Jahr wird ein innovativer Mitkonkurrent aufgekauft und einverleibt. Dessen Eigenständigkeit tendiert mit der Zeit gegen Null, der Output bleibt bescheiden.
- Es fehlt Innovation und Qualität. Neue Konzepte Fehlanzeige, aber Teil 10 einer Saga geht immer. Miese Stories und schlecht durchdachtes Gameplay tragen ihren Teil dazu bei. Ach Fifa 15 gefällt genauso nicht wie Teil 10 -14, naja bis auf die Namen hat sich ja auch nix getan
- An Längerer Spielbarkeit. BF3 ist gerade einmal draußen und schon kündigen sie BF4 an - dazwischen gabs ja noch zwei Bad Companyteile. Jedes sportliche Engagement ein Spiel zu meistern, siehe Rangliste, ist nächstes Jahr schon komplett wertlos, da ein neuer Teil erscheint.
- Am Support. Wenig Patcharbeit, Betaphasen zum Release. Maximaler Support für ein Spiel ist 1 Jahr - Folge: Anfeindung der Kunden. 
- Durch Onlinezwang und drakonische Kopierschutzmaßnahmen, durch Lizensierung statt wirklichem Verkauf. Starker Wertverlust des Spiels, da kein Weiterverkauf mehr möglich.
- Am guten(sic!) Ruf. Dadurch ergibt sich 0 Vertrauen und wenig Käufe.

Liebes EA - Managmement, eure Spieler sind/bleiben nicht so anspruchslos, wie ihr annehmt - wir unterstützen, kaufen, spielen gute Games, lieben Firmen für ihre Ideen (Indy-Entwickler z.B.), kämpfen jahrelang am gleichen Battleground und zahlen kräftig für Erweiterungen, stehen auf lange Spielzeit, möchten aber auch mal was neues und das alte verkloppen und nicht wegwerfen (Gebrauchthandel!), mögen keinen Zwang oder Überwachung - das und ein bisschen mehr führt eine Firma in die Verlustzone und keine Raubmordkopierer, die eh nix kaufen würden (die Milliarden sieht kein Unternehmen, auch die Musikbranche nicht, ha), keine Facebook- oder Mobilegames und auch nicht die neueste Konsole sind Schuld, das ihr dem Karren an die Wand fährt. 

Gute Games verkaufen sich wie geschnitten Brot, da bleibt auch ein bisschen Kohle für einen aufgeblähten Riesen über.

Mittwoch, 19. September 2012

Homo Ludens Computerensis

Ich lebe mit einer klischeebehafteten Vorstellung von mir - zwiespältig betrachte ich mein Schatten-Zockerleben und im Konjunktiv plaudernd: Was ich mit DER ZEIT, die ich in meinem Leben schon vor der Kiste (ja auch TV!) gesessen bin, anfangen hätte können - bei genauer Betrachtung habe ich fast gleich viel Zeit für meine Abschlussarbeit aufgebracht, wie am Battlefield, Teil 2 hinter Kimme und Korn (rd. 1000h lt. Onlinerangliste). Wie würde mein Tonus heute glänzen, meine Laufzeit sich verbessert haben usw. - aber ohne Selbstvorwürfe und bevor ich mich gedanklich zerfleische, helfe ich mir mit einem sowohl als auch und nicht einem oder. Ich trainiere trotzdem, habe meine Abschlussarbeit fertig geschrieben und sehe einer Vorstellung eines Zockers (ausgemergelt - lichtscheu oder dicklich - versifft) auch nur marginal ähnlich.(Randnotiz: Wenn ich heute rd. 10h die Woche mit Maus oder Kamerad in der Hand rocke, so ist das bereits viel! - ich baue ja auf den Herbst, der mich wieder Süchteln lassen wird, es fehlt mir ja bereits ein bisschen…)
Der Prototyp eines "Sowohlalsauchers" ist Chester Brolingbroke (der Name!), der nach eigenen Angaben sehr erfolgreiche Manager mit 60h-Woche, Frau und Kindern und ausgedehnter Reisetätigkeit es sich seit zwei Jahren zur Aufgabe gemacht hat, jedes auf dem PC erschienene CRPG mind. 6h wenn nicht durchzuspielen. Er verfährt dabei nach genauen Regeln und begiebt sich seit 2010 auf die Reise durch die Gamehistory - ausgehend vom Jahre 1979 (rundherum wurde ich geboren) ist er nach zwei Jahren bereits bei 1985 angekommen. Dabei verbringt er fast täglich im virtuellen Leben, bekämpft Monster, meuchelt Schergen und steigt Level um Level auf. Auf seinem Blog feinstsäuberlich dokumentiert, ist dieser selbst schon zu einem historischen Dokument mutiert.
Das kann man sich ruhig mal auf der Zunge zergehen lasse: die gesamte Ultima Reihe, Bards Tale, Wastelands, Fight and Magic´s, alle Elder Scrolls und und und…bis 1990 sicher noch ohne Mapfunktion, mit Bleistift vor der Kiste, gehe 1 West, 1 Süd, 1 West - wer das noch kennt, wird langsam alt. Textbasierte Spiele, reine Vorstellungskraft, dunkle Dungeons voller Monster, immer schwertschwingend, hau drauf.
Auch hart vorzustellen, wie man das alles geregelt kriegt: 10 Std. Arbeit / daily, Kinder, Frau und Dienstreisen dann die Nächte um die Ohren schlagen, damit der Charakter entwickelt wird, Horden von Monstern, Story lesen, geniessen und wieder von neuem…und dabei darf etwas nicht vergessen werden: Natürlich waren diese Spiele zu ihrer Zeit klasse, wenn nicht traumhaft (auch im wahrsten Sinne - und könnten heutige Spiele in den Schatten stellen), Aber sie sind Kinder der Zeit, d.h. Sie sind keine Grafikwunder, eher manchmal Textklotze, langsam und nicht ganz schlüssig. Ich habe noch viele Games in Erinnerung, die mich mit einem seligen und angenehmen Gefühl im Bauch bevölkern, aber ich habe bereits die Erfahrung gemacht, diese alten Goldstücke auszupacken und wieder anzugehen: Viele davon halte ich heute nicht mehr aus - ich war damals mehr Spieler, kompromissbereiter, lernwilliger, intensiver verbunden…und die Grafik war halt da. Heute will ich Komfort (ja bitte), eine Mapfunktion, mitlernende Gegner, anschaubare Grafik (ich kann mit M&M 3 gut leben!), einen Rucksack, der den Namen verdient usw - kurz: Wie die Games, habe ich mich (natürlich auch mit Fehlern) entwickelt - für Remakes bin ich zu haben, für verklärtes Retro - damals - war - alles - besser - Geheule gibt's Emulationen zur eigenen Überzeugung. Da muss etwas anderes im Vordergrund stehen, dass Chester und mich verbindet: Es ist das Ziel, etwas zu erreichen nicht nur einfach so draufloszuspielen (manchmal, klar…) - es ist dieses große Projekt, dabei als Nebenprodukt der Blog und die Rückmeldungen. Auch das Durchhaltevermögen nicht gleich wieder abzuschalten - was habe ich selbst nicht alles aus den Games mitgenommen (Beharrlichkeit, Ziele setzen und erreichen, Ausdauer, Lösungen suchend, Charakterentwicklung, Ausbau von Fähigkeiten usw), das ist eine der großen Motivationen, die mich neben der Unterhaltung, der Story, der Mache immer wieder vor die Kiste zieht. Ich denke sogar manchmal, dass ich von Ranglisten ein bisschen obsessiert bin - Punkte sammeln, Zeitenjagd, das neueste Item, Multiplayer lässt mich heute ein ähnliches Gefühl empfinden wie damals in kleiner Runde bei Freunden, Hot Seat oder einer gegen einer abwechselnd spielend.
Meine Spielerfreunde von damals und ein Großteil der Leute, die ich heute kenne sind alle um oder über 30. In der Schule, Studium und bis heute große Zocker, nach der Schule sehr interessierte und intelligente Erwachsene, mit unterschiedlich starker Motivation im Beruf erfolgreich zu sein. Auf jeden Fall beherrscht von dem Wunsch, sich zu entfalten und zu tun, was gefällt - dass mancher dem Spielerklischee näher kommt, ist dabei genau so egal, wie dass er es nicht bis in die Vorstandsetage bringt.
Das Spielen heute genauso wie der TV-Konsum zum Leben vieler gehört ist unbestritten. Das es uns i-wie benachteiligt hätte kann ich ausschliessen (bis auf ganz wenige Samstage in meiner Jugend, wo ich vielleicht besser die echte Welt erobert hätte, als die virtuelle), dass uns die Spiele bereichert und erfüllt haben, kann ich mit Sicherheit bestätigen - mein Alter-Ego wird mir im Spiegel immer ähnlicher.

Montag, 17. September 2012

Konsolen von allen Seiten

Nach Ouya (sprich wie es heisst, vielleicht ein bisschen denglischen) will auch vermutlich Valve (den Gerüchten nach) mit eigener Konsole in den heiß umkämpften Konsolenmarkt einsteigen. Neben den arrivierten Herstellern ist vermeintlich noch Platz, die Spielekonzepte sind noch lange nicht ausgereift und erspielt schon gar nicht. Es wird wohl nicht der x-te Shooter das große Geld versprechen, eher sind es die exklusiven Titel wegen derer man einer der Wohnzimmerplayer habhaft wird. Die neue Generation soll wieder einmal alles besser können, wenn sie nur endlich mal erscheinen sollte, denn: Die Hersteller setzen schon seeehr lange auf ihre Wuchten, bringen einmal ein Slim mal eine Limited Edition heraus um nochmals ein bisschen abzugrasen. Der Casualgamer, der Einsteiger aber auch den MultikonsolenPCHC-Gamer wollen bedient werden, also hier mal eine Anleitung, liebes Microsony-NinValv-Ohja...

Rezepte für Konsolenhersteller, um erfolgreich zu sein:

*    Sei schneller als die anderen: Wenn der Kunde eine neue Konsole kaufen kann, so tut er es auch, bevor er auf seine lang ersehnte Konsole umsteigt. Beiderseitiger Vorteil: Er kauft auch die langersehnte, wieder mit neuem Spieleportfolio und Zubehör und.
*    Sei einzigartig: Verbaue eine technische Neuerung, die dir ein Alleinstellungsmerkmal bringt. Blueray, HD, usw. waren und sind nach wie vor Alleinstellungen - Motionsticks, zweite Displays, Gestensteuerung,…UND bringe exklusive Titel. Deine Käufer kaufen die Konsole wegen eines einzigen Titels. fast wie im Leben, in irgendwas ist jeder gut.
*    Sei günstig, bis unter den Gürtel. Auch wenn du mit deiner Konsole keinen Cent verdienst, sogar noch was drauflegst, so denke an die Umwelt: Games, Lizenzen, Rechte, Zubehör und bei genügend Stückzahl sinken auch die Herstellungskosten und die lassen über Umwege die Kassen klingen.
*    Hab genug Geld: Die großen Hersteller haben es und du brauchst es - Durchhaltevermögen = Geld. Es lässt sich mit den Konsolen Geld verdienen, Gut Schotter, nur eben nicht gleich. Ausser du finanzierst, aber da schau ich mir das Ganze ganz gemütlich von der Ferne an, liebes Ouya-Team.
*    Du musst nicht auf dem neuesten Stand sein: Spiele sehen mittlerweile sehr gut aus und natürlich geht's immer besser, ABER das muss nicht sein. Nintendo zeigts vor: Hardware von gestern (mittlerweile auch bei Xbox so), Spiele von gestern, Geschäft von heute für Jugendliche von morgen. UND der Spielmarkt auf Smartphone via Androide oder iOS beginnt jetzt erst richtig. Und Linux gibt's ja auch nicht erst seit gestern. Die Flachbildfernseher könne eh erst in Fünf oder mehr Jahren 4k.
*    Stelle Genug Top - Games in vielen Bereichen: Es reichen heute keine 50 Titel mehr um erfolgreich zu sein. Zu differenziert sind die Genres - hab für jeden was an Board, ohne sich zuviel zu verzweigen. Das ist ganz schön tricky. push…
*    Sprich eine breite Palette an Gamern an: Die Casualgamer könnten die HC-Gamer von Morgen sein, aber ein Einstieg muss da sein. Die echten Zocker versteifen sich auf ein paar Games und dann noch: Multiplayer - hab ich schon erwähnt das es Online ganz oft riesigen Spass macht, bei Games, die genau das unterstützen. Bei manchen Games will ich alleine durch die Welt streifen und das erleben, oft will ich mit Menschen gegen Menschen zocken. Einfach weil MP Laune macht!!!
*    Biete Vertriebswege auf der Höhe der Zeit: Wir leben im Internetzeitalter liebe Publizierer und gleichzeitig erleben wir einen Retroboom und gleichzeitig…"alles und das immer" lautet die Devise der heutigen Zeit, alles ist gleichzeitig. Das heisst einerseits, dass wenn ich Lust habe möchte ich schnell ein Game haben und zocken, ohne den Umweg über das Ladenlokal (und das zu einem vertretbaren Preis ggü. der Offlineversion! ohne Booklet, Hülle, DVD´s and Moore), manchmal will ich eine Megacollection an Gimmicks zu meinem Favoritegame (eh nur bei Krachern oder verliebten Machern) - Internetdownload, Freegames (naja, imo), Demos und das gaaaaanz einfach ohne 10 Menüs, 20 Klicks und dreimal Kreditkarte, ach ja und bei den Wünschen ganz oben: Einfach soll es sein!
*    Mach einen Preis der Spiele vs. Spielegegenwert: Ich bin alt genug um eine Rezension eines Games zu lesen, kenn mich ein wenig aus und verschmähe mittlerweile Müll der ärgeren Sorte - d.h. ich kann auswählen wofür ich meinen Schotter hergebe. Und oft entscheide ich mich gegen das Spiel (man hat eh sehr viele Spiele) wegen der genannten Gründe. Ich kaufe mehr, wenn ich motiviert werde, und moneyvalue krieg, ganz klar.
*    Personalisierung, Achievements usw…Sozial Networks: Wer es braucht soll kriegen, Onlinevergleiche, Ranglisten, Trainer usw - Aber nicht immer nach einem Level will ich fünf Kronen und zehn Medaillen nur weil ich es einem Affen gleich geschafft habe, drei Knöpfe zu drücken. Ich will echte Motivation und auch ein bisschen eine Analogie zum Leben. Die Spiele wurden früher nur schwerer, Thats it - und Tetris wurde schneller und schneller.

Für alles und ein bisschen mehr hab ich ja noch meinen PC - aber der Gerät wieder einmal ins Eck. Ich will auch entspannt am Fernseher mal eine Runde drehen. Und da ist mir jene Konsole recht, die am nähersten an das Rezept heranreicht. Eingekocht werde ich sowieso - warum auch nicht.

Sonntag, 16. September 2012

Bulletstorm Soundtrack for free

...ja, der ist gratis, das Game dazu nicht billig...der Herbst kann kommen, der Herbst kann kommen...ach ja: Hier gibts das Ganze :D

Dienstag, 28. August 2012

ebook 2.0

Immer wieder vergesse ich den Unterschied zwischen anscheinend und scheinbar - denn oft möchte ich meine Sätze schriftlich und mündlich mit einem dieser Worte zielsicher eröffnen, so muss ich feststellen, dass ich, wenn ich sie länger nicht als Opener verwendet habe, den Unterschied nicht mehr genau kenne - Nachlesen ist da wieder gefragt in einer Kolumne, die im deutschen Sprachraum eh fast jeder kennt bzw. den Verfasser bzw. das Buch und den Ausdruck dazu...So, jetzt aber: Anscheinend erliege ich einem Technikrausch im Tablet/e-reader - Sektor denn scheinbar möchte ich nicht nur immer ganz vorne dabei sein ("neuestesgadget - haben - will") sondern auch maximalen Komfort und Technikführerschaft und mitratsch sowieso beanspruchen.
Kaum habe ich festgestellt, dass ich wirklich perfekt ausgestattet bin (Tablet und einen e-reader) knusperts in meinem Hirn wieder und ich glaube, die kleinste Lücke, die sich auftut (7-Zoll reader mit LCD Technik) gehört durch den Ankauf eines weiteren Spielzeugs geschlossen. Natürlich ´derlese ich nicht den Inhalt, den ich auf meinen Readern abgespeichert hab , nicht (und bin jedesmal aufs neue glücklich, wenn ich noch was tolleres zum lesen entdeck, ständig suchend vorausgesetzt) - diesmal muss es ein Nexus 7 (in Monaten einfach durch passenden Namen ersetzen) sein. Klein, handlich, günstig - pedant zum Apple-bald kommenden mini-ipad und sowieso superes Acerding. dass ich es nicht brauche: ausgeschlossen. Ich will meine nähere Umwelt damit erfreuen und kann es selbstsüchtigst mitverwenden, sehe wie frau sich freut und leidet, lerne und bin happy mit ereader und ipad-old und neuem Wunderdingens.
Wehe, wenn es tatsächlich dem entspricht was ich mir jetzt so einrede: überall dabei, 3g-Anbindung, ideale Lesegröße, haltbar, superspeicher, schnell usw - Bücher, immer und überall, es gibt ja so viel zu lesen und so wenig Zeit (und eine drittes Device zum Lesen braucht jeder!). Die Zeit zum Lesen habe ich nicht, die Lust auch nicht immer, es wäre eben ein "als-ob", dass nach Erfüllung schreit. Derzeit gebe ich noch nicht nach. Ich hoffe die Schreie werden leiser.

P.s. ich kenne 1.0, 2.0 aber ich lese keine Artikel die nach höheren versionsnummern greifen. Klingt nicht seriös genug. Für Übertreibungen immer zu verwenden.

Samstag, 18. August 2012

sag dazu online

Ich glaube, dass eine Kunstausstellung offline und im Teletext durchaus als sowohl Off- wie auch onlineAusstellung bezeichnet werden darf. Wer schnell gelesen hat, meinte Internet. Ist aber nicht so: Teletext! und um diese Form des Ausdrucks, besser gesagt diese Technik in Form gebracht, geht's. Pixelkunst auf höherem Niveau, eingeschränkt durch Form und Farbe + einer Technik aus dem letzten Jahrhundert. Ich kann mit einem Bleistift Kassetten wieder retten und weiss wie man durchs Teletextuniversum surft. 

Check this out! Online und im Teletext unter: 
ARD / Seite 770 (wer noch kann!)

Freitag, 17. August 2012

Games.com

Die Tage eines intensiven Gamer-Lebens scheinen vorbei, als ich stundenlang vor dem Bildschirm sitzend, Gegnermassen meuchelte oder Städte auferstehen ließ. Die letzten Jahre verstaubte mein Standrechner mehr, als dass er vor sich hin werkelte, die Grafikkarte wurde von drei offenen Ordnern und vielleicht iTunes zum Hochfahren bewegt und meine Skill-Hand verrottete statisch an einer Klickorgie im Oldiewahn a la "Oldtimer" aus dem Jahre 1994 und (aufgepasst) MegaLoMania!
Natürlich habe ich versucht, mich zum Spielen zu bringen, die wirklich guten Spiele der letzten Jahre auf meiner FP legen Zeugnis: Fallout, Borderlands und Battlefield (Teil 2 bis 2,5) spiegeln einem vor, dass man eh mitreden kann und Multiplayer(Multiball) kein Flipperhochgenuss der Achtziger Jahre darstellt. Dann waren da noch Higlights a la Torchlight, die mir bewiesen, das ich das alles schon zigmal erlebt habe und leider nur kurzzeitig so etwas wie Befriediegung empfinden darf. Was bleibt, ist die Lücke. Jene, die man sicher durch den nächsten Knaller, das lang ersehnte Sequel zu einem Vorjahrhundertgame füllen kann - und schon wieder ist es August und ich erkenne fern am Horizont bereits die Herbstkracher, die mich wieder (einmal?) vor die Kiste bringen. Boarderlands 2, Torchlight 2, UFO:Enemy Unknown (Remake - Multiplayer und Blitzschach in einem).
Dazu tut sich nach Jahren des (subjektiven) Stillstands auf der Konsolenfront wieder was. Nebst neuen Games (HA!HA! Fifa Teil 23) rollen langsam die neuen Konsolen ans Tageslicht, und ein Kickstarterprojekt sorgt für Unruhe, Ouya (sprich: Oja!) soll was werden, mit Smartphone - Hardware gegen Prozessorpowerflaggschiffe, mehr braucht man nicht, ga.
Es ist noch zu viel Sommer, als das ich mich tagsüber mit dem Thema beschäftige, aber weil die Tage kürzer werden, viel Neues angekündigt, mein Rechner noch mithält und in mir etwas unruhig vibriert, hat es sich noch nicht ausgezockt. 

Spätnachts:Im Bett liegend, grübelnd. So etwas wie Vorfreude.
Wenigen Perlen seis gedankt.

Montag, 13. August 2012

overtrieben

okay, okay. meine begeisterung für einen ganzen absatz in klein zu schreiben endet leider nicht bei einem. 
vielleicht bei zweien.
Geht ja. Meine Begeisterung für Musiker, die ihre Alben unters Volk werfen, digital durch das Internet und mit "For free" etikettieren ist ebenso enden wollend. Die Spitze des Eisbergs stellt dzt. Beck dar - keine fertige Mucke für lau: Noten und die Albumaufteilung, Texte aber keine gesungenes Wort oder eine gespielter Akkord, nix. Selbst ist der Mann, die Frau, das Unentschlossene Sein - selbst gilt es die Noten in Harmony zu verwandeln. Ich kann mir grad nicht ausmalen, wozu das führt - NIN hatte ja Songs veröffentlicht, die man selbst "verfeinerte" - Remix, Bastardized or whatever...aber so gibts nur ne 2D - Vorlage, nit mal mono...und wo ich mir noch den Kopf kratz: beck ist scient-ologe. 
Das gehört aber auch kleingeschrieben.

Dienstag, 31. Juli 2012

Future

Unsere Zukunft, aus dystopisch - technischer Sicht: Augmented Reality im "Real-life" Wie eh aus dem Link zu erfahren haben sich ua. Videokünstler daran gemacht, die Zukunft mit der Google-Brille oder einem Implant (Vorsicht: techn. Entwicklung) zu beschreiben, wer sich danach nicht ein bisschen fürchtet, hat kein Angst vor gar nix. Es kann aber wie eh immer, alles ganz anders kommen. 1984 trat ja auch nicht so ein - eher mit 30 Jahren Verspätung.

Dienstag, 20. März 2012

Kick-Start

Wieder ein Kickstarter Projekt: Dieses Mal ist es die Wiederbelebung von Wasteland! Alleine der Titel...*schmacht* - ab 1,5 Mio (welche die Sammlung bald erreicht haben wird) gehts so sehr ans Eingemachte, dass ich dem Projekt schon jetzt entgegensehe...woher soll ich bei den goilen Games die Zeit fürs Zocken hernehmen, hmmm......ach ja, Support here!

Kickstarter sind noch immer trendy, E-Starter bequemer *chchchch

Dienstag, 27. Dezember 2011

Das Christkindl reloaded

Was uns zu Weihnachten noch nicht bescheret wurde, folgt bis Jahresende der guten Zeit mit Vorbildwirkung: Sonnenallee, ein Kinofilm von vor gar nicht allzu langer Zeit ist in voller Länge und das natürlich gratis auf Youtube anzugucken - ein netter Film über eine nicht so nette Zeit mit wiederrum netten Schauspielern und gemacht u.a. von Detlev Buck, dessen Filme und auch Schauspiel ich sehr gerne mag.

Gaaanz angenehme Unterhaltung, sorgt sicher für einige Lacher und Schmunzel-Popunzel....echt nett eben!

Montag, 26. Dezember 2011

Es soll uns gegeben werden

Der Duke gratis auf Android - wer sich das bereits gedacht hat, kann denken, klare Sache! So viel ist über diesen Computermistkerl schon geschrieben worden, auf so vielen Plattformen erschienen,sooo lange musste man warten, bis es neues Futter gab, das einfach nicht schmecken wollte. Der Duke, der immer alleine kam, hatte Sie alle. Ach ja, die Steuerung macht das Spiel unspielbar - ausser für normale Subs, die sich gerne selbst quälen. Soll es ja auch geben, umsonst.

Samstag, 29. Oktober 2011

you can just call me idiot

...es gibt natürlich schlimmeres als ausgelacht zu werden. Für den Kauf von Software. Am Nationalfeiertag (sic!) war es soweit - BF3, der ultimative Nachfolger der Battlefield - Reihe erschien. Wurde in meinem Fall von Amazon versandt, Ankunft somit am ersten Tag nach der Feier um den letzten Soldaten, der Österreich um 1955 verlies. Donnerstag abend. Die Kiste heult, die Lüfter rauschen - Installation dauert und dauert...und installiert die bereits im Vorfeld angekündigte umstrittene Plattform (Origin: ähnlich wie STEAM) mit auf. Mit dieser klickt man sich durch den AGB - Dschungel, dann noch patchen und los gehts. Das Game ist echt schön, für die ersten Minuten hakelts etwas...aber das wird sicher mit den MONATEN, den nächsten nämlich(!), wenn nicht Jahre in denen man chattet, fightet, sich ärgert, Mäuse an die Wand schleudert usw.

Freitag abends dann nochmals ran: Knarre in die Hand, Multiplayer on...danach cool down mit Frau und Fernsehen, nebenbei Nachrichten lesen - erster Artikel zu BF3 seit Tagen. Warnung vor Origin, was man da alles so mitabgehakt hat. Wie tief und auf was die so zugreifen. Neue Dimension von Überwachung. Ärgerlich. Wut. Schnelle Entscheidung. War heute vormittag auf der Post. Geht zurück an den Absender. Deinstalliert ist es bereits. 1300 negative Kommentare auf Amazon. Da darf man jetzt mal kurz lachen.

Der Kunde hat die Macht? Und wenn, zugleich ein herber Verlust. Verzicht ist Power?! EA = Sony = crap, huh.... Da hab ich sicher noch große Lust, viele Spiel zu kaufen. Super gemacht. Meine 1* - Amazonrezension muss noch abgeschickt werden. Will eh mehr lesen, noch mehr. Mein Bibliotheksausweis kostet 15 € pro Jahr. Oft ohne Enttäuschungen, grrr......

P.s. Wer Rennspiele mag, dem lege ich Trackmania Canyon ans Herz, brandneu und sehr geil...ich liebe diese Serie seit Jahren mit bewundernswerter Community, so ganz ohne Überwachung, Daten zum Verkauf und schlechter Nachrede. DrecksEA!

Sonntag, 16. Oktober 2011

goodbuy

Sehr lange Zeit war(!) ich überzeugter Canon - Kunde und sicher auch Fan: Kameras und Drucker - das Hauptgeschäft der Japaner haben es mir und vielen überzeugten Kunden angetan - es war mir ein leichtes im Chor der Überzeugten mitzujaulen; jeder kennt die Produkte (IXUS) und wenn man "Fan" ist und die tollen Produkte auch noch entsprechende Ergebnisse liefern: Bestens! Da nimmt man gerne mal ein höherpreisiges Produkt in Kauf; da kriegt man einen Gegenwert für - Anschaffung ist das eine, no na net :D, die laufenden Kosten für z.B. Druck sind das andere (soll man das hier groß schreiben?) und Canon nahm sich bei beiden nichts...Hohe Kaufkosten und laufende Kosten (Fix und Variable Kosten, würg). Kritik an den Geräten nahm man (von aussen, wohlgemerkt) zwar wahr, aber man selbst war ja nicht von Fehlern betroffen, also verzeiht man Fehler leichter...alles Montagsprodukte und deren unbeholfene ANwender.Und selbst war man Dienstag bis Sonntag.

Ich war stolzer Besitzer eines Canon IP4600, gekauft wie bei Freunde gesehen, und dann noch die Vorteile...- Im Fotodruck A4 ein Hammer (ich kenne den Vergleich zu HP und da sag ich nur: Schön! das man canon lieben darf), Nachbau - Tinte oleee! Alles kein Problem, bis...eines Tages der Drucker ein Problem (gut gesagt: Problem, haha) mit dem Druckkopf hatte u.z. Fehlercode B200), der kryptisierte, nach Kurzrecherche: Austausch der Tintenpatronen, Druckköpfle reinigen und weiter gehts; Denkste! Alles mehrmals getauscht, Putzen einsetzen, Hände waschen, merken das es tinte ist, alles nochmals von vorne, Ärgern über schmutzige Hände, Neue Patronen geöffnet, usw...nix geht mehr (runter!). Kein Mucks. Da muss ich Dr. Google intensiver bemühen. Komplettrecherche (inkl. Abschwenken und nicht mehr erinnern, was man zuvor gesucht hat) mit langsam steigendem Verdacht (Geplante Obsoleszenz usw... ach ist doch alles quatsch!).

Nach langer Suche das traurige Ergebnis: B200 ist ein bekannter Unbekannter, soll heissen: Wenn B200, dann Druckkopf abgeraucht (warum? tjaaaa...vielleicht Nachbautinte, vielleicht aber geplant, grrr...Counter oje), passiert (zu) häufig (auch häufige Klammersetzungen passieren hier zu häufig), Druckkopf teuerststst, neuer Drucker...für den schlechten Nachgeschmack sorgt der Umstand, dass dies aus heiterem Himmel so nicht ganz passiert, der Zufälle sinds zuviel im Netz.

Meiner kurzen Wut machte Enttäuschung Platz und ich suchte nach Alternativen: HP, Epson, Canon kochen mit demselben trüben Wässerchen, vielleicht (der neue) Brother auch und jetzt zur Kurzrenzi dieses Druckers: Ich bin von dem Drucker überzeugt: nach gut drei Monaten ringe ich mir nun einen Kommentar ab, den ich mir schon ein bisschen gewünscht habe; vor der Canonlastigen Umleitung. Würd eich wieder kaufen, un legt die anderen Firmen und deren Erzeugnisse ienfach um. Aber das hab ich ja damals beim canon auch gesagt.

Montag, 10. Oktober 2011

ScarlettoJohanssing, alt!

Ich kann mich über diesen Umstand noch immer herrlich amüsieren - ein bisschen Po, ganz viel Scarlett und das Internet; enough said, nebst...planking and a lot more (un-)sinn

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Montag, 19. September 2011

verDOOMt seid ihr!

Ich kann es nicht glauben, auch wenn meine Glaubensbedürftigkeit sehr hoch ist: Doom wurde vom Index der jugendgefährdenden Medien gestrichen - natürlich nicht in AUT, da wars ja NIE indiziert, sondern einfach verpönt (soweit mein Glaube) - nein, unsere Nachbarn durften das Ding erst mit 18 erwerben (natürlich ohne Blutansichten, dei das SPiel erst richtig lecker werden liesen - Notiz: Das Spiel erschien 1993 oder 1994 - eh eigentlich eine kurze Zeitspanne, bis irgendjemand im Pixelmatsch doch keine Gefahr für unsere Jugend erkennen konnte.

Computerspiele(r) sind gefährdet, also schützt man Sie gleich vor sich selbst!

Battlefield 3 erscheint im Oktober, der neue Moers alias Mythenmetz auch - und ich feier da gleich dann auch noch Geburtstag, der Herbst kann kommen...

Freitag, 2. September 2011

Eintausch und Ausborgen

Neue Vertriebswege braucht das Land!

Aber was sag ich denn: Vertrieb? Nicht ganz, vorallem überhaupt nicht im klassischen Sinne des Verkaufs, es ist eher ein vertreiben von altem und Platz machen für Neues: Amazon tauscht jetzt Bücher auch ein (eben nur Bücher, keine Cd´s, o.ä. - das könnte ja noch kommen) und im gegenzug gibts heftig Gutscheincoins für einen Einkauf bei demselbigen...leider hab ich dzt. nicht so viele Bücher, die Amazon mir eintauschen will (scheinen beim Suchen nicht als "Gesucht" auf - kein Produktreffer, was wiederrum meine Sammlung in keinster Weise schmälert), da wäre dann aber noch

Erento - Verleih-Alles - nichtNix (im Asterix-Sprech!), vom Anhänger, über Oldtimer, alles will geshared werden, sollte ich mal bei nächster gelegenheit ausprobieren...die solidarische Gesellschaft organisiert sich, vielleicht will da jemand meine Bücher!

Google besorgts euch: erento, fürs verleihen und den großen Verkäufer kennt eh jeder!

Montag, 8. August 2011

Dienstag, 22. Februar 2011

Geschrieben auf einer echten Tastatur

Ich glaube, dass jede Auseinandersetzung mit dem Thema Apple unweigerlich dazu führt, das irgendwann im Verlauf der Satz: „Wayne intressierts“ fällt und damit die gesamte Diskussion ad absurdum geführt wird (das ich den Satz gleich am Anfang bringe und ihn so vorführe, verrät, dass ich diesem Stehsatz zu begegnen weiss). Der ursprüngliche Titel diese Beitrags lautete: „Apple - quo vadis“, was ich aber gleich wieder verworfen habe, weil 1. ich nicht weiss, wohin die wirklich wolen und 2. viel wichtiger, es immer das gleiche Spiel ist (was auch konsistent ist, und damit passt), was mich zu 3.) führt, hoffe ich, dass für mich trotz des Irrsinns, für mich immer ein zwei Produkte dabei sein werden.
Eines meiner Zeitvertreibliebhabereine ist das Schnurteln durch die Anzeigenmärkte a la eBay, Amazon (PLAY!), macuser.de - was es alles zu kaufen gibt und für mich wichtiger, billig abzugreifen. Ich stelle jedoch fest, dass ich schon verdammt geil ausgestattet bin und daher fast leider diese tollen Märkte nicht bedienen kann, auch wenn ich manchmal das Spiel mit mir selbst spiele, wie es wäre, dieses oder jenes zu besitzen. Was ich mir nur kurz vorgestellt habe und auch wirklich nicht haben will ist ein iPad (oder ein Tab oder wie die ganzen Bildschirme mit Eingabefunktion und eingeschränktem Umfang auch alle so heissen) - ich kann nicht einen weiteren Nutzen (Vorteil! oder einfach Unterhaltung) feststellen, den mir das Ding neben Standzockingmaschine und ultraportalem Netbook bringen kann - es gibt dzt (soweit überblickbar) kein Medium, dass mir verschlossen bleibt, keine Anwendung, nach der ich mich sehne und kein technisches Gimmick, nach dem ich mich sehne.
Wenn ich nur daran denke, eine Bibliothek mehr zu pfelgen, einen Datenstand trotz zentralen Servers mehr im AUge zu behalten, neee - dazu kommt, dass ich, weil ich ja Geld dafür ausgegeben habe, eine Zweck für dieses Mittel jedes Mal erfindne müsste. Eine klassische Verkehrung. Oben habe ich schon einmal eine Artikel zu DIngen publiziert, die zuerst verächtlich betrachtet wurden, anschließend gekauft um danach geliebt zu werden. Das iPad wird dabei die Ausnahme bilden. Es muss ja.