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Donnerstag, 27. Oktober 2011

run with the devil :D

So begeistert wie ich von den Trainingsmöglichkeiten und der Trainingsüberprüfung durch nike+ war, so schnell hat es sich nach gut drei Jahren auch schon wieder erledigt. Kurz war ich dazwischen abtrünnig geworden (es musste ein Garmin Forerunner System sein, edel, teuer und sicher gut - mir wars einfach zu viel schnick-schnack, jetzt erfreut es eine deutsche Ebaykäuferin), doch froh war ich über das Zusammenspiel zwischen Schuh, Sensor, ipod und Mucke im Ohr.

Heute fristet mein lim.ed. ipod red sein dasein in der Virtine, staub-spritzwassergeschützt wartet er auf seine Auktion im Netz oder der Anzeige auf willhaben.at: es hat sich, sehr zu meinem Unglauben, ausgenanoet. Die Aufzeichnung findet mittlerweile Androidlastig GPS - mäßig statt: Nur Laufen muss ich noch selbst.

Donnerstag, 10. März 2011

Was man belächelt, soll jetzt en vogue sein

Ich habe mich erwischt. Beim Stöbern in den Online – Zweiradbörsen hab ich mich beim Spekulieren ertappt. Was günstiges, damit man wenig belastet trotzdem mal ein Runderl drehen kann – aber mit dem Wissen ein fast schrottiges Gerät durch die Kurven zu zittern. Ja nicht einmal eine Woche die Hände frei haben und beispielhaft zukunftig ohne motodrom durch den Sommer walken (zur Not für den Strandbadstyle steht ja noch eine neue Vintage-Vespa rum, aber es ist eben eine Vespa – weit weg vom Motorrad fahren: Attitude zum Biken ist was anderes). Jetzt soll es auf einmal ein Gatschhupfer sein – jahrelang gelästert, jetzt selbst zum Eintopf. Jaaa, - weil ich das eh schon immer wollt, aber gleich ganz groß einsteigen mußte, jetzt heissts Erfahrungen nachholen. Wie lange dies Freude bereitet: naja, so günstig als möglich durchs Unterholz wird schon spacken macken. Wobei wir ja wieder am Anfang stehn. Dann gleich den Schritt Richtung Supermoto (!), ich bin ja noch jung. Alles muß brennen, der Asphalt, die Reifen, dann die liebe Haut – pfuhh, im Kopf werd ich ganz schnell alt. Eine Mischung vielleicht – eine gut erhaltene Waffe a la LC 4, vielleicht mit 640 Brennraum und Brummtopf der kracht. Schauen noch gut aus und können was, angeblich. Husaberg wäre davon die feine Steigerung. BMW F 800 GS rückt derweil in die Ferne, dann hätte ich gleich beim Männermotorrad bleiben können. Gar nicht so leicht sich durch den trotzdem noch fahren und steht schon lange aber zum Hochpreis – Dschungel durch zuhacken. Mir gehört mal eine Machete geschenkt. Es wird zu wenig gehackt.
Die Zeit, die liebe Zeit – sicher einer der Topgründe für den Motorradverkauf am anderen Ende: Nachwuchs, Hausbau, Zeit oder auch umgekehrt. Für misstrauische Leidensgenossen: Unfall, Umgefallen oder technisches Gebrechen. Drum prüfe wer sich auch nur kurz bindet. Da wären wir also wieder, kaum free moto, gleich wieder Metall – Handschellen. Die Aussicht auf so ein Teil beruhigt mich schon ungemein. Vielleicht fällt ja was zum fenster rein, weil das ja aufgegangen sein sollte, wenn ich die Tür schon zugemacht hab. Langsam schleicht sich der Sommer heran. Da will motore entgegenbrummen.

Freitag, 23. Juli 2010

Hansdampf in allen Gassen

Steam scheidet die Geister. Seit des Erscheinens der (Zwangs-)SpielePlattform waren wir gespalten - von „egal, man gibt eh alles preis“ bis „Totale Kontrolle“, auch ein „hey, echt guter Service und alles so wie es bei einem Onlinevertrieb gehört“ bis „Sammeln heißt, DVD ins Regal stellen und nicht Nicht-Physikalisch!“

Bis heute fristet Steam bei mir ein stiefmütterliches Dasein. Etwas vernachlässigt, aber so weit ich erkennen kann, schwer in Ordnung. Geschenke gibts zwar eigentlich nur an Geburtstagen, aber eine Überraschung ist eine Überraschung. Valve schenkt einen Shooter der verwöhnten Zockergemeinde, basierend auf Unreal-Engine, früher wars ein Mod, heute eine Entwicklung. Als Vertriebskanal für Games hat sich Steam ganz schön gemausert, Herstellerunabhängig krieg ich gdurchwegs gute Preise und bei den ganzen Aktionen ist schon das eine oder das andere (Super, endlcih auch diese Formulierung verheizt) Schnäppchen dabei. Was vielleicht nicht unerwähnenswert bleiben sollte: Ich kann mich an jeden Computer der Welt setzten, Steam installieren und alle Spiele zoggen, die ich über Steam erworben habe. Oftmalige Installation inklusive. Valve setzt uns das Programm vor und wir können frei entscheiden, ob wir damit leben können.

Zurück zum Free4all: Bei dem gehts WEM? Na, den Aliens im WER? Schwarm an den Kragen. Alien Swarm heisst das COOP-Game (!Hola!) für bis zu vier Spieler und sieht WAS? gut aus. Voraussetzung ist WARUM? Steam. Alles klar?

P.s. Nichts ist umsonst! ...brzzz...wakeup...brzzz...

P.p.s Recommended for fantastic Zeitvergeudung:
OS: Windows® 7 / Vista / Vista64 / XP, MAC? no!
Processor: Intel core 2 duo 2.4GHz
Memory: 1 GB for XP / 2GB for Vista
Graphics: DirectX 9 compatible video card with Shader model 3.0. NVidia 7600, ATI X1600 or better
Hard Drive: At least 2.5 GB of free space
Sound: DirectX 9.0c compatible sound card

Samstag, 8. August 2009

Heut´ gings um die Wurscht

- die sprichwörtliche diesmal - bei meinen Vorfahren kann das nämlich ganz schnell anders ausgelegt werden (siehe: Schlachtung, Nutztiere). Running against the Frühmorgenshunger, und am Ende wirst belohnt - Frühstück for free, beim gleichnamigen Lauf. Zeiten poste ich keine, ist ja auch niemand mir Bekanntes mitgelaufen - ein Erfolg ;)

Der Lauf soll, sie die Veranstalter, die ideale Vorbereitung für die in zwei Wochen stattfindende „Kaerntenlaeuft.at“ sein - verstehen kann ich das nicht. Gestern abends gingen meine Phantasiepferdchen mit mir wieder einmal spazieren, und wieherten was von Halbmarathon, das schaffst du usw. Der heutige Lauf war etwas weniger als die angepeilte Distanz und ich hechelte und keuchte mich zu meiner persönlichen Durchschnittsbestleistung. Ob ich das auf die mehr als doppelt so lange Distanz auch schaffe, steht auf einem anderen Blog.

Auch wenn ich von dem Klim-Bim, dem ganzen Brimborium (ich wollte das mal im Blog stehen haben) und Puff-Puff der Grinsekatzenmenschen wenig halte, empfehle ich diese Laufveranstaltungen, weil sie besser sind als rumsitzen und darauf schimpfen. Wenn auch, diesmal halt, mit Vorbehalten.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Ach, Achill

Ich war so trunken von meinem Bemühen rund ums Laufen, dass ich sofort Lesestoff desselben benötigte. Per Zufall (wie denn sonst?) fiel mir Achim Achilles in die Hände, den ich in einem der ersten Einträge über Gebühr lobte. Und nochmals: Der Original-Achilles (Band 1) ist wirklich unschlagbar! Und in dieser Art hoffte ich weiter verwöhnt zu werden.

Band 2 und der Laufberater...Bitte jetzt nicht sofort die Flinte ins Korn werfen - die Fortsetzungen sind gut. Lustig, mal launisch erkennt man sich wieder - das Leben als Läufer verbindet über Grenzen hinweg. Die Kolumnen haben es nach wie vor in sich: Es dreht sich ums Laufen, der Familie und dem ganzen Rest namens Leben. Mir fehlt auf eine uneingeschränkte Empfehlung aber dieses eine Gefühl, dass mich überzeugen würde - the first cut is the deepest, danach wirds leider nur noch eine Repetition. Aber die ist dafür sehr gut. Den Laufberater kann man sich sparen - lieber mal auf eine Pulsuhr sparen. Ergibt den gleichen Effekt.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Joggen heißt jetzt Laufen

Sicher einmal pro Lauf, freue ich mich auf den Zeitpunkt des Synchronisierens der Daten – zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit u.ä. werden aufgezeichnet und in ansprechender Form wiedergegeben (mit Gesamtsatistik, der Möglichkeit eines Wettbewerbs und vielem mehr – Nike+ sei gedankt; btw: Garmin, Polar und Nokia können das auch!).

Es ist dies ein zusätzlicher Anreiz, laufen zu gehen, wenn nicht manchmal der einzige Grund; beim aktuellen „Running Down“ z.B. nicht ganz unten zu finden sein. Umso mehr freue ich mich als eine Art Belohnung sozusagen, mir die Theorie einzuverleiben. Zwei neue Laufbücher befinden sich in meinem Besitz, aufmerksame Leser kennen bereits den Vorgänger: Achim Achilles Teil II und Guide, Trainingsstrecken, Anleitungen, usw - Kurze Rezension folgt bestimmt, wenn neben dem Ziel: Halbmarathon unter 3h noch Zeit bleibt ;)

Freitag, 23. Januar 2009

new adventures in real-life

Irgendwie geht mir diese „Abenteuerschiene“ nicht aus dem Kopf – nicht die virtuellen Abenteuer seines Alter Egos in Adventurien, online; Nein, ...klar, auch im „normalen“ Leben begeht man Abenteuer, angesichts radioaktiv verseuchter Kohlköpfe Bulgariens, melaminertränkter Milch aus der Volksrepublik und dem nervenden Versuch, einen Einkaufsspaziergang in der Fußgängerzone ohne Grippeviren und anschließender Bettlägerigkeit zu überstehen, danke – alles klar, oder? Diese Art Abenteuer meine ich auch nicht, vielleicht nicht die ganz großen, letzten, ersten, übermächtigen Abenteuer, siehe: Mt. Everest, Ultra-Triathlon, die „Dakar“ z.B.; grad zu Ende gegangen, jene welche - nicht mehr von Paris bis Dakar (schon lange nimmer, aber immerhin Afrika führte) sondern diesesmal erstmals in Südamerika rumkreuzte, mit richtig viel Geballer, Geboller, Race, eindrucksvollen Landschaften, toller Berichterstattung und leider auch Unfällen (mit Todesfolge – Rennsport pur? In Afrika wg. Bürgerkriegs nimmer, dafür dort mit ständig Geballer, mhhh).

Naja, ein ganz kleines bisschen „Dakar“ schon: Das ist jene Schiene, die ich befahren will, nur darf´s halt nicht gleich ein Brecher wie die D. sein – bin ich Rennfahrer mit Geld ohne Ende, freier Zeit und einem Serviceteam, dass mich durch die Dünen schleift, derweil mein Körper ruht? Nein, und so ganz will ich das auch nicht sein – mich rufen eher zwei Tage Offroad durch ne klitzekleine Wüste mit Ankommen, sich freuen und ans nächste „Abenteuer“ denken. Oder einer kleinen Entdeckungsreise in die Alpen, statt Cluburlaub oder Thermenaufenthalt – bähhh? für das ist man eh nie jung genug, aber es hat für mich den Hauch von alt und gesetzt, kein Funke von abenteuerlust(ig) und Erlebnis. (und da solll mir jetzt niemand mit Spaßgesellschaft und Eventkultur kommen!) Also echt!

Über meine wieder erstarkte Leidenschaft zum kleinen Abenteuerausflug ohne Knochenbruch, dafür Satisfaction – Factor, stolperte ich über die Macher der Site, die ich in den Links empfehle, obwohl die schon seit Sept. 08 nix mehr veröffentlichen (neben den 100 Ideen, die noch unausgereift in meiner Schublade liegen, Rennfahrertraum inklusive) – einer der Jungs von antigames (Au ja, Spielesite!) ist begeisterter Teilnehmer von: mongolrally 08 – soweit ich verstanden habe: mit schrottreifen Karren durch Kazachstan (!) brettern, ohne dem „sicheren“ GPS – Quatsch, zu zweit mit Verlusten auf der Materialseite. Eine Billig-Dakar auf vier Rädern für „Arme“. Und hier bitte keine Vergleiche, weil die Dakar eben das nicht ist, mehr ne große, die größte, geilste bla-bla usw. Veranstaltung für vier und vor allem Zweiräder – ganz großes gefährliches Kino Abenteuer für Kinder Männer. Und auch noch dafür wäre ich zu begeistern!

Kleine und große Abenteuerideen, Vorschläge mit anschl. Teambuilding willkommen!


Inhaltslinks:

Mongolrally: http://mongolrally.theadventurists.com/index.php

Dakarmaterial und –bericht: http://www.dakar.com/2009/DAK/LIVE/de/1500/index.html

Freitag, 9. Januar 2009

Achilles läuft vor

Gute 25 Jahre (in Worten: Fünfundzwanzig) habe ich mich gegen das Laufen gewehrt, habe mich darüber amüsiert und die LäuferInnen sowieso. Bis auf ein kurzes Intermezzo zum Konditionsaufbau in sehr aktiven Zeiten (eben seit Kindesbeinen an) beschränkten sich meine Einsätze auf Zwischensprints beim Fußball, Schnell-Abhauen nach übermäßigem Gemaule in/aus der Stadt, Ski-laufen im Winter und zum Trafikanten „laufen“, Drogen holen. Jetzt bin ich selbst einer derjenigen, die frühmorgens, bei einer Wie-nur-was-Scheisskälte im Wald verschwinden und nach gut einer Stunde keuchend, verschwitzt, aber glücklich dem Wald, noch immer laufend, wieder Scheisskaltwald sein lässt.

Jetzt ist alles anders. moto in motion eben. Vergleiche mit anderen Läufern werden da gezogen: „Ach, einen unter 5er – Schnitt“, tja, die neue Polar...“Was der läuft auch?“ usw. Nicht dass ich da falsch verstanden werde – nicht Joggen ist das, richtig laufen, gegen die Uhr, andere und meistens sich selbst. Der Lauf zum Dealer an der Ecke erübrigte sich aus (wirklich!) unerfindlichen Gründen seit 600 Tagen und mehr, ich benütze seitdem Taxis und Fußball spiele ich immer noch...mit anderen; beim Laufen ist ja man meistens allein. Und damits nicht ganz so verlassen ist, gibt’s neben den Spekulationen über die nettesten, neuesten Anschaffungen ( = WARME Laufsachen) auch Literatur, die einen im Kopf begleitet. Brrr.

Achim Achilles schreibt Kolumnen im Spiegel. Täglich, Wöchentlich – was weiss ich. „Lese“ den Spiegel einmal im Jahr, das nennt man dann durchblättern – und lege ihn schnell wieder weg. Haben wir in Österreich auch, Profil usw... Wochenblätter, die berichten. Lebe noch ein bisschen im „Lese dann noch lieber den linken Falter und fühle mich wohl dabei“ – Universum.

Achilles Verse – die Kolumnen des Achilles in Buchform sind jene Labsal auf die geschunden Füße von Laufanfängern, die man abends nötig hat. Ich bin einer jener Vertreter, die sich ohne Plan in das Getümmel stürzten und dann erst gucken was passiert. Ohne Trainingsplan, mit einem Wissen, das über orale Kommunikation nicht hinausreichte. Tipps von ehemaligen Läufern, Aktuelles von befreundeten Triathleten, hmmm – das ist ja alles nix, hehe...Achim schreibt Tagebuch, von seinen (Wieder)-Anfängen weg, ein(er) Figur mit der man sich im wortwörtlichsten Sinne identifizieren kann. Gibt Tipps, zeigt auf, wird von seiner Frau kritisiert, fällt auf die üblichen Verkäufertricks rein, kämpft mit Schmerzen, laboriert. Also genau mit all jenen Vorkommnissen mit denen man selbst konfrontiert wird. Also noch mal: Unwille, Faulheit, Ehrgeiz, Wettkampf, Rückfall, Zielen usw...Ich sag da nur: Endlich! Trainingsplan inklusive, wenn auch in jener Form, die so jemand wie ich nötig hat – es gibt jemanden, dem geht es genauso, wenn auch manchmal schlimmer und man darf sich darüber amüsieren, lacht manchmal (wieder einmal!) laut auf und schämt sich auch schon einmal fremd (auch für einen selbst, why not!). Unbedingt Lesen – jene die Laufen und jene, die mit einem Läufer im Leben zu kämpfen haben werden verstehen. Also so jemandem wie mich. Und ich geh jetzt erstmal Laufsachen kaufen, warme natürlich.

Buch:
Achilles, Achim: Achilles Verse, Heyne, München, 2006.

Tipp:
iPod und Nike+ Laufkit (Motivation und Daten én masse)