Die Rechnung, bitte - auf Standard (den ich sehr erfolglos zweimal im Probeabo hatte, und sich niemals nicht ein Gefühl eines echten Zeitunglesens einzustellen vermochte, da ist dem A... die Kronen Zeitung doch näher - und jetzt nochmal vom Gedankenstrich weg, der einmal kurz zum innehalten motiviern soll; das echte Lesen funktioniert aber seltsamerweise nur mit dem Standard nicht, weder auf dem Stübchen noch am Morgenfrühstückstisch, die Zeit ist sehr sehr gut, aber schlichtweg zeitlich unpackbar, der Falter zu weit vom Land weg, hab ich was vergessen? Wochenhefte sind auszulassen, wehe einer kommt und will da was von wegen Meinungsmache, da pack ich meine lang gehütete prächtig schmeckende Ohrfeige aus) -> die Kurzrezensio des programmierten Bestsellers gelesen? Nein? Egal, der Autor, ein seit fünf Jahren bloggender Kellner aus N.Y. schrieb seine besten Klamotten endlich in Good-Old-Bookstyle und erzählt darin über sein Sein und Haben. Ob ichs gelesen habe? Nein! Ich bin ja selbst aus dem Fach und erlebe das Live. Die Geschichten können sich so arg nicht unterscheiden, natürlich hat er es mit den wirklich aussergewöhnlichen schrägen Typen zu tun, fasst das alles in jovialen Bestsellersprech. Mit allem drum und dran - LifeNEIDexperience for free, und i-wie gfällt mir das auch. I-wie eben; es gehört einfach mehr gekellnert.
Freitag, 27. August 2010
Donnerstag, 26. August 2010
Vastehst?
Kann noch gar nicht so lange her sein, dass ich ein, zwei sehr schlau geschriebene Bücher verzehrt habe, die von großem Verstand zeugten und dies nicht nur durch ihre Worte unterstrichen, sondern es dazu schafften, meinen einfachen Geist zu Höherem zu bewegen. Was mir nach der 10% - Theorie geblieben ist, das verstehen und Verständnis dieselbe Mama haben. Seit ich mich sehr intensiv der österreichischen Eisengeschichte und im genaueren dem Zugfahren widme, höre und muss zu meinem Leidwesen zugeben verstehe ich ganz oft den Satz: Wir bitten um Verständnis und muss diesen über mich ergehen lassen. Nun ja, so blöd, ihn nicht zu verstehen, bin ich nun auch nicht - es ist mir eher ein Gräuel, dass diese Unwucht durch meine Lauscher ballert, und ich tatenlos dem Eindringling gewähr leisten muss.
Ich gestatte die Bitte aber nicht, da ich klar - schon verstehe, aber selten Verständnis für die vielen Unwegbarkeiten auf geschienten Routen aufbringe. Ich attackiere immer wieder das gleiche Unwort: Verständnis, da ich nicht nur meine Verständnislosigkeit zugebe, sondern hier zudem der falsche Begriff verwendet wird. Was kann ich denn als Fahrgast (eines Dienstleistungsunternehmens) denn schon groß tun, wenn ich kein Verständnis aufbringe? Den Zugbegleiter (ehemals: Schaffner!) auf diesen Lapsus aufmerksam machen, ihn einer großen Deutschstunde unterziehen oder Kopf schüttelnd mich immer wieder innerlich ermahnen, dieser Bitte nicht nachzugeben. Verständnis will sich erarbeitet werden.
Noch viel zu verstehen ist für den jungen Padawan.
Ich gestatte die Bitte aber nicht, da ich klar - schon verstehe, aber selten Verständnis für die vielen Unwegbarkeiten auf geschienten Routen aufbringe. Ich attackiere immer wieder das gleiche Unwort: Verständnis, da ich nicht nur meine Verständnislosigkeit zugebe, sondern hier zudem der falsche Begriff verwendet wird. Was kann ich denn als Fahrgast (eines Dienstleistungsunternehmens) denn schon groß tun, wenn ich kein Verständnis aufbringe? Den Zugbegleiter (ehemals: Schaffner!) auf diesen Lapsus aufmerksam machen, ihn einer großen Deutschstunde unterziehen oder Kopf schüttelnd mich immer wieder innerlich ermahnen, dieser Bitte nicht nachzugeben. Verständnis will sich erarbeitet werden.
Noch viel zu verstehen ist für den jungen Padawan.
Donnerstag, 12. August 2010
addict
(Tipp: Beim Lesen - Backgroundvideo ablaufen lassen, Begriff: Pure Sound Gruppe B)
Soweit sich Tom zurückerinnert, hat er noch nie von wilden Achterbahnfahrten, schnellen Verfolgungsjagden oder ähnlich adrenalin-besetztem Gedöns geträumt. Das deckt sich ganz gut mit der Überzeugung im täglichen Geheul, keine Ersatzhandlungen zu unternehmen („sollen sich doch andere ein Spiel anschauen“), seine Maxime lautet , wie so oft „ich will es sein, der spielt“ Verblüffend pflügt er damit durch die wohlgeordneten Lebenswelten seiner Kumpels. Und wenn er genauer in seine Denkstube hineinhorcht, so fehlt es in den Träumen an Sound. Im bewussten Sein dreht sich so mir soviel um Sound, dass er manchmal aufwacht und das Gefühl von einem vermissen, einem fehlenden Etwas nicht zu kompensieren ist; in Dolby zu träumen. Wer jetzt behauptet, das man es übertreiben kann, der hat recht.
Worin ich ganz gut bin, ist Motorensound (nein? echt jetzt?) - ja, ich erkenne nicht nur Autos am Sound, ich vernehme weit entfernte Geräusche, ein Blubbern...da ein knacken, ich selektiere mit meinen Lauschern die Umwelt und registriere mit feinstem Radar, wenn sich irgendwo ein Alu zum Starten erhebt, oder einem noch ungestümen Jungblock die Tourensporen gegeben werden. Ausserdem: Nein, ich möchte nicht auf allen Gebieten meiner Sinne solche Feinheiten vernehmen. Aber ich brenne auf Drehendes, befeuert durch Kraft-Stoff, aus dem die, wie banal, Träume sind. Wie ich manchmal von meinen ersten Erinnerungen an diese feuerspuckende, krachende, für einige stinkende Welt zehre, als wäre es die langersehnte Mahlzeit nach dem Marsch durch die Wüste des öffentlichen Sauber-Verkehrs, mit Unterflur-Elektro-Bus.
Man möge mich einen Narren schimpfen, aber ich bin süchtig nach Benzin, nach dem Lärm der durch ihn verursacht wird, dem verbrannten Vollsynthetischen aus den Auspüffen verschiedenster Vehikel. Dieses gefährliche Gebräu jüngster Wissenschaft die über kurz oder lang uns alle ein Ende bereiten wird. Und hier spreche ich nicht von den letalen Auswirkungen durch dumpfes Zusammenstoßen. Eine Gänsehaut, die meinen Körper lustvoll erschaudern lässt, befällt mich länger, brennender und auch schmerzender, länger als durch alles andere es ist der Auslöser, und vermittelt mir meine Droge auf eindruckvolle Weise. Die Luft soll brennen. Aber aufgepasst: Ich spreche von vielleicht gerade mal 2% (or less?) aller Verkehrsteilnehmer (Motorräder miteingenommen), die gezwungen sind ihre Rösser über die geteerten Bänder dieser Erde zu ziehen. Ein jeder kann sich dabei ganz leicht selbst überprüfen: Wie ist das Gefühl, beim Umdrehen des Zundschlüssels, beim Anlassen des Motors ihrer bewegten Käfige, Customs oder Oldies. Und wer es bis hier noch nicht verstanden hat, fährt einfach von A nach B und kann den Motoblog aus seinem Gedächtnis streichen. Unzweideutig sind Kolben, Vergaser, Ketten, Ritzel, Fett, Öl und das damit verbundene Sein. Blech, Stahl, Bügel, Schellen seien hier bedacht, Feuer aus den Rohren. Kraft durch Saft.
Das unzählige im Netz hängende Videomaterial unvergessener Momente der Killerbienen des Motorsports auf dem bekannten Kanal, das ist mein Porno. Und bin sofort aus dieser in eine andere Welt entsprungen. Es sind dies die Helden meiner leisen Träume, die Heroen bester Tage, apokalyptische Reiter des verschwendeten Untergangs und der feurigen Auferstehung. Und ich bereite diesen Teufeln den Boden, über den Sie hinwegpflügen mit ihren Rössern aus Stahl, mit heulenden Klingen und stechenden Nadeln. Es gab sie und gibt sie noch: Motoren, deren Schalt- und Knackgeräusche bei mir höchste Verzückung auslösen, wenn sich deren Krachen überschlägt. Ich spüre die Gewalt, den Tremolo und Bass, der mich mitmassiert. Ich grinse so bescheuert, wie Kinder die kein Unrechtsbewusstsein besitzen und etwas sehr Schlimmes anstellten.
Sie stehen am Strassenrand und lachen in nicht ganz unschuldiger Manier der Gesellschaft, ans Hosenbein, derer sie bemächtigen wollen und das auch ein bisschen weiter treiben. Ich höre zwar die Ohrfeigen, die den junegn ungezüchten Leibern aber nichts anhaben können; denn dieses Grinsen bedeutete mehr als das kurze Vergnügen des Schmerzes. Väter, die sich ratlos durch Adern ihrer Kinder prügeln. In meinen Augen sammelt sich Flüssigkeit, der güldene Nektar, um die mich die Liebenden dieser Welt beneiden würden. Ich versuche in diesen Momenten die Welt anzuhalten, sie mit allen Sinnen in mich fließen zu lassen und erkenne zumeist meine Bestimmung. Ich werde eingesaugt, verpufft und wieder ausgespuckt - wiedergeboren, um eine dieser Maschinenleiber zu bändigen, sie an mich zu reissen und eine Urgewalt, als Geist aus der Maschine, zu entfachen, die mich diesen Turnus viele Male durchlaufen lässt. Es ist diese unbändige Röhren, das unablässige Brüllen vieler Kehlen aus den flammenden Rohren die nach hinten weisen, wie um zu sagen, dass sich vorne die Hölle aufgetan. Und dahinter ist das nichts. Wie ein perfektes Orchester vieler vieler Stimmen schwingt die Luft im Takt zu diesen Bewegungen. Es grenzt an ein Wunder, dass diese Vehikel nicht über dem Boden schweben einfach um einmal abzuheben, vielleicht bei kleinsten Erhebungen, die zu Sprungschanzen werden. Sie rümpfen ihre Nasen, atmen ein und berauben den vor ihnen liegenden Raum jeglichen brennbaren Sauerstoffs.
Es ist dieses unablässiges Fordern, das Kreischen der Masse, zu wieviel man bereit zu geben ist, was einem die Geschwindigkeit noch zum Leben lässt. Es schnürt die Kehle vom bloßen Zusehen. Unglaublich staune ich noch heute wie sich diese Stänglein Metall um das riesengroße Herz winden, wie Antrieb mit diesem Ungetüm an Schlagkraft fertig wird. Manchmal, so beim ruhigen Hinsehen, glaube ich, dass diese Fahrzeuge wissen was in ihnen steckt. Ich entdecke ein leichtes Beben, fast unmerklich, ein bisschen Zittern, eine große Unruhe. Ich begegne ihnen mit jener Ehrfurcht, zu der ich großen Charakteren gegenüber fähig bin. Wunderschön, wenn sich diese fahrigen, zittrigen gewaltvollen Geschöpfe wie auf Schienen durch die Kurven streichen, wenn sich der Sound so wundervoll ins Gehör hämmert, dass man diesen Moment für immer festhalten will. Am Limit gibts den Sound des Lebens, sonst nirgends, und auch: respekt!
Dahinter kann man was schreiben, muss man aber nicht.
Soweit sich Tom zurückerinnert, hat er noch nie von wilden Achterbahnfahrten, schnellen Verfolgungsjagden oder ähnlich adrenalin-besetztem Gedöns geträumt. Das deckt sich ganz gut mit der Überzeugung im täglichen Geheul, keine Ersatzhandlungen zu unternehmen („sollen sich doch andere ein Spiel anschauen“), seine Maxime lautet , wie so oft „ich will es sein, der spielt“ Verblüffend pflügt er damit durch die wohlgeordneten Lebenswelten seiner Kumpels. Und wenn er genauer in seine Denkstube hineinhorcht, so fehlt es in den Träumen an Sound. Im bewussten Sein dreht sich so mir soviel um Sound, dass er manchmal aufwacht und das Gefühl von einem vermissen, einem fehlenden Etwas nicht zu kompensieren ist; in Dolby zu träumen. Wer jetzt behauptet, das man es übertreiben kann, der hat recht.
Worin ich ganz gut bin, ist Motorensound (nein? echt jetzt?) - ja, ich erkenne nicht nur Autos am Sound, ich vernehme weit entfernte Geräusche, ein Blubbern...da ein knacken, ich selektiere mit meinen Lauschern die Umwelt und registriere mit feinstem Radar, wenn sich irgendwo ein Alu zum Starten erhebt, oder einem noch ungestümen Jungblock die Tourensporen gegeben werden. Ausserdem: Nein, ich möchte nicht auf allen Gebieten meiner Sinne solche Feinheiten vernehmen. Aber ich brenne auf Drehendes, befeuert durch Kraft-Stoff, aus dem die, wie banal, Träume sind. Wie ich manchmal von meinen ersten Erinnerungen an diese feuerspuckende, krachende, für einige stinkende Welt zehre, als wäre es die langersehnte Mahlzeit nach dem Marsch durch die Wüste des öffentlichen Sauber-Verkehrs, mit Unterflur-Elektro-Bus.
Man möge mich einen Narren schimpfen, aber ich bin süchtig nach Benzin, nach dem Lärm der durch ihn verursacht wird, dem verbrannten Vollsynthetischen aus den Auspüffen verschiedenster Vehikel. Dieses gefährliche Gebräu jüngster Wissenschaft die über kurz oder lang uns alle ein Ende bereiten wird. Und hier spreche ich nicht von den letalen Auswirkungen durch dumpfes Zusammenstoßen. Eine Gänsehaut, die meinen Körper lustvoll erschaudern lässt, befällt mich länger, brennender und auch schmerzender, länger als durch alles andere es ist der Auslöser, und vermittelt mir meine Droge auf eindruckvolle Weise. Die Luft soll brennen. Aber aufgepasst: Ich spreche von vielleicht gerade mal 2% (or less?) aller Verkehrsteilnehmer (Motorräder miteingenommen), die gezwungen sind ihre Rösser über die geteerten Bänder dieser Erde zu ziehen. Ein jeder kann sich dabei ganz leicht selbst überprüfen: Wie ist das Gefühl, beim Umdrehen des Zundschlüssels, beim Anlassen des Motors ihrer bewegten Käfige, Customs oder Oldies. Und wer es bis hier noch nicht verstanden hat, fährt einfach von A nach B und kann den Motoblog aus seinem Gedächtnis streichen. Unzweideutig sind Kolben, Vergaser, Ketten, Ritzel, Fett, Öl und das damit verbundene Sein. Blech, Stahl, Bügel, Schellen seien hier bedacht, Feuer aus den Rohren. Kraft durch Saft.
Das unzählige im Netz hängende Videomaterial unvergessener Momente der Killerbienen des Motorsports auf dem bekannten Kanal, das ist mein Porno. Und bin sofort aus dieser in eine andere Welt entsprungen. Es sind dies die Helden meiner leisen Träume, die Heroen bester Tage, apokalyptische Reiter des verschwendeten Untergangs und der feurigen Auferstehung. Und ich bereite diesen Teufeln den Boden, über den Sie hinwegpflügen mit ihren Rössern aus Stahl, mit heulenden Klingen und stechenden Nadeln. Es gab sie und gibt sie noch: Motoren, deren Schalt- und Knackgeräusche bei mir höchste Verzückung auslösen, wenn sich deren Krachen überschlägt. Ich spüre die Gewalt, den Tremolo und Bass, der mich mitmassiert. Ich grinse so bescheuert, wie Kinder die kein Unrechtsbewusstsein besitzen und etwas sehr Schlimmes anstellten.
Sie stehen am Strassenrand und lachen in nicht ganz unschuldiger Manier der Gesellschaft, ans Hosenbein, derer sie bemächtigen wollen und das auch ein bisschen weiter treiben. Ich höre zwar die Ohrfeigen, die den junegn ungezüchten Leibern aber nichts anhaben können; denn dieses Grinsen bedeutete mehr als das kurze Vergnügen des Schmerzes. Väter, die sich ratlos durch Adern ihrer Kinder prügeln. In meinen Augen sammelt sich Flüssigkeit, der güldene Nektar, um die mich die Liebenden dieser Welt beneiden würden. Ich versuche in diesen Momenten die Welt anzuhalten, sie mit allen Sinnen in mich fließen zu lassen und erkenne zumeist meine Bestimmung. Ich werde eingesaugt, verpufft und wieder ausgespuckt - wiedergeboren, um eine dieser Maschinenleiber zu bändigen, sie an mich zu reissen und eine Urgewalt, als Geist aus der Maschine, zu entfachen, die mich diesen Turnus viele Male durchlaufen lässt. Es ist diese unbändige Röhren, das unablässige Brüllen vieler Kehlen aus den flammenden Rohren die nach hinten weisen, wie um zu sagen, dass sich vorne die Hölle aufgetan. Und dahinter ist das nichts. Wie ein perfektes Orchester vieler vieler Stimmen schwingt die Luft im Takt zu diesen Bewegungen. Es grenzt an ein Wunder, dass diese Vehikel nicht über dem Boden schweben einfach um einmal abzuheben, vielleicht bei kleinsten Erhebungen, die zu Sprungschanzen werden. Sie rümpfen ihre Nasen, atmen ein und berauben den vor ihnen liegenden Raum jeglichen brennbaren Sauerstoffs.
Es ist dieses unablässiges Fordern, das Kreischen der Masse, zu wieviel man bereit zu geben ist, was einem die Geschwindigkeit noch zum Leben lässt. Es schnürt die Kehle vom bloßen Zusehen. Unglaublich staune ich noch heute wie sich diese Stänglein Metall um das riesengroße Herz winden, wie Antrieb mit diesem Ungetüm an Schlagkraft fertig wird. Manchmal, so beim ruhigen Hinsehen, glaube ich, dass diese Fahrzeuge wissen was in ihnen steckt. Ich entdecke ein leichtes Beben, fast unmerklich, ein bisschen Zittern, eine große Unruhe. Ich begegne ihnen mit jener Ehrfurcht, zu der ich großen Charakteren gegenüber fähig bin. Wunderschön, wenn sich diese fahrigen, zittrigen gewaltvollen Geschöpfe wie auf Schienen durch die Kurven streichen, wenn sich der Sound so wundervoll ins Gehör hämmert, dass man diesen Moment für immer festhalten will. Am Limit gibts den Sound des Lebens, sonst nirgends, und auch: respekt!
Dahinter kann man was schreiben, muss man aber nicht.
Donnerstag, 5. August 2010
"Tote Fliegen in Aspik" - lautet der Titel eines Helge Schneider Buchs
Was ich nur selten vermag, ist, einen Text zu schreiben und zeitgleich Musik zu hören. Wie unschwer zu erkennen ist, versuche ich es trotzdem immer wieder, zufällig genau dann, wenns wichtig ist. Und dann stört mich Musik so dermaßen, dass ich absolute Ruhe wünsche. Die Welt um mich ist dann aber ungerecht. Sie merkt mit akribischer Genauigkeit, wenn ich eine schwache Sekunde habe und möchte mir zeigen, dass nicht Musik zu einem Sounderlebnis besonderer Güte werden kann, sondern Demut kombiniert mit Selbstbeherrschung die wahre Prüfung im Leben darstellt. Zumeist verlagere ich dann mein Bemühen in Richtung Fingerübung in Kombination mit Auge-Hand-Koordination. Im Volksmund so nicht genannt. Ergebnis ist das gleiche. Ich gehe dann tote Fliegen entsorgen.
Manchmal möchte ich mit bestimmten Personen, bevorzugt Autoren tauschen. Nur für diese eine Geschichte, bei der man hofft, Sie in echt erleben zu dürfen, oder darüber zu berichten. Keine Romane, auch wenn sie nur einen Tag im Leben eines französischen Dandys beschreiben; zu dem kann ich mich noch nicht aufschwingen. Mein Etappenziel sind Kurzgeschichten.
Stefan Wimmers „König von Mexiko“ war so ein Austauschprogramm. Ich, in Mexiko, in irgendwelchen Cantinas, die in genau jenem Moment die Welt bedeuten, weil es nichts gibt, dass mehr Welt sein kann. Gute Freunde, deren Leben dem eigenen um nichts unterscheiden. Wir könnten tauschen. Tun wir aber nicht, weil jeder glücklich mit dem bisschen Leben ist; eben glücklich und freudig erregt, der strahlenden Zukunft entgegensieht, die der Alkohol verleiht. Und dann ist da ja noch diese ganze andere Welt. Die da draußen vor der Cantina. In das man eintaucht, sobald einen der Schleier des Nebels frei lässt. Man tritt nach draußen und sieht seit Tagen die Sonne wieder, die schelmisch ins Gesicht lacht und muss blinzeln, vom Staub, der von den vorbeizischenden Rollern aufgewirbelt wird und sich dabei in flimmernde Sterne verwandelt. Man ist dann wohl noch betrunken. Auch an dieser Welt kann man sich besaufen. Viele Umstände hauchen Leben ein. Und dann gibts ja noch Frauen, Verbrecher, Abenteuer...und einen zweiten Teil, in dem Buch. Der ganz und gar nicht Mann in Mexiko erzählen lässt. Es ist ein tristes Fristen in einem Bürokomplex. Da fühlt man sich pudelwohl, mit Sprit, dem Turbo und den Geschichten und dann klatscht einem das Deutschtum übers Gesicht, dass ich fast meine, mich im Buch zu irren. Ich prüfe mal nach: Nein ist der selbe Einband, der selbe Geruch, nur mir wird ganz pluster von der Schreibe, die sich nicht nur in der Geschichte irrte, sondern auch in der Skripte. Wollte ich sowas lesen, so seh ich mir meine Leseliste der letzten fünf Jahre an, repetiere die Titel, erinerr mich, schaudere und bin froh, als die letzte Seite umgelegt, schnell geblättert. Das ist mir ja noch nie passiert.
Wie gut dass ich nicht getauscht habe (können).
Manchmal möchte ich mit bestimmten Personen, bevorzugt Autoren tauschen. Nur für diese eine Geschichte, bei der man hofft, Sie in echt erleben zu dürfen, oder darüber zu berichten. Keine Romane, auch wenn sie nur einen Tag im Leben eines französischen Dandys beschreiben; zu dem kann ich mich noch nicht aufschwingen. Mein Etappenziel sind Kurzgeschichten.
Stefan Wimmers „König von Mexiko“ war so ein Austauschprogramm. Ich, in Mexiko, in irgendwelchen Cantinas, die in genau jenem Moment die Welt bedeuten, weil es nichts gibt, dass mehr Welt sein kann. Gute Freunde, deren Leben dem eigenen um nichts unterscheiden. Wir könnten tauschen. Tun wir aber nicht, weil jeder glücklich mit dem bisschen Leben ist; eben glücklich und freudig erregt, der strahlenden Zukunft entgegensieht, die der Alkohol verleiht. Und dann ist da ja noch diese ganze andere Welt. Die da draußen vor der Cantina. In das man eintaucht, sobald einen der Schleier des Nebels frei lässt. Man tritt nach draußen und sieht seit Tagen die Sonne wieder, die schelmisch ins Gesicht lacht und muss blinzeln, vom Staub, der von den vorbeizischenden Rollern aufgewirbelt wird und sich dabei in flimmernde Sterne verwandelt. Man ist dann wohl noch betrunken. Auch an dieser Welt kann man sich besaufen. Viele Umstände hauchen Leben ein. Und dann gibts ja noch Frauen, Verbrecher, Abenteuer...und einen zweiten Teil, in dem Buch. Der ganz und gar nicht Mann in Mexiko erzählen lässt. Es ist ein tristes Fristen in einem Bürokomplex. Da fühlt man sich pudelwohl, mit Sprit, dem Turbo und den Geschichten und dann klatscht einem das Deutschtum übers Gesicht, dass ich fast meine, mich im Buch zu irren. Ich prüfe mal nach: Nein ist der selbe Einband, der selbe Geruch, nur mir wird ganz pluster von der Schreibe, die sich nicht nur in der Geschichte irrte, sondern auch in der Skripte. Wollte ich sowas lesen, so seh ich mir meine Leseliste der letzten fünf Jahre an, repetiere die Titel, erinerr mich, schaudere und bin froh, als die letzte Seite umgelegt, schnell geblättert. Das ist mir ja noch nie passiert.
Wie gut dass ich nicht getauscht habe (können).
Turn on, tune in, drop dead
"Der Rausch der Musik erfreut und unterstützt die Selbstbestimmung durch Herrschaft über die Maschine. Zeitgleich überstrahlt wird das Ausgeliefertsein an ein fremdbestimmtes System, das durch Passivgedröhne sein Nazi*-Programm verbreitet."
iPod – Freude vs. Radiogedudel.
Schlimmer ist das überspitzt dzt. nicht zu formulieren (und an dieser Stelle Danke an die Simpsonsübersetzer bzw. Synchrontextschreiber, die mich bei dem Wort Spitz (Assoziationspyramide: Simpsons, Hund, Gefühl, Nadel, usw…) an Homers A-cappela-Band , die im englichen the „Be Sharps“ heißen, erinnern und im deutschen Apu (Nahasapimapetilon!) happy „Die Üüüberspitzen“ wiederholt – Danke für mein RandomAccessMemory – Hirn, dass ich mir so was merke).
Wie dankbar bin ich den extremen beider Denkspielarten, die jede für sich mir ein Grinsen abverlangt. Sitze ich, als einer von vielen in den Öffis, so zaubert mir mein Weißer den einen oder anderen altbekannten Hadern ins Ohr, sodaß ich sofort in andere Gedanken verfalle und mich oft aus der Situation stehle. Im Flow von Station zu Station, Blick stur aus dem Fenster, Fantasialand zwischen den Lauschern. Die Passivrühre im teil-öffentlichen Streamingradio hat olso das Potential zur Ablenkung. Im Büro dem Sommerhit erswingend, die Nachrichten leiser drehen, Wetter auf drehen und dann auch schon mal Ö1: Zu wissen, da gibt’s noch ein paar, die mitdenken. Gut, dass es nicht zu viele sind, sonst überkommt mich die Versuchung und ich schimpfe mit gespieltem Zorn über diese N***-Sender, die der Masse diktieren. Nichts kann man heute recht(s) machen. Brüno (Sasha Baron Cohen in einer seiner Rollen) fragte oft seine Interviewpartner im Schnell-Word-Rap nach dem Outfit auf eingespielten Photos von Persönlichkeiten on red carpet, a.k.a Ja / Nein - Prinzip: In oder Aus-schwitz, und manche antworteten manchmal, nur an die Sache denken: Ausschwitz. Klemperer schau oba.
*Auch wenn nur ein Krümel Totalitarismus bemerkbar ist, so wird dieser Begriff als Riesenkeule geschwungen, der wenig mehr übrig läßt, als „verbrannte Erde“ – siehe auch: Das Internetforumsphänomen „Hitler – III. Reich – usw…
**Nicht zu verwechseln mit: Wie einst ein Kärntner Spitzenpolitiker (G****) für sein vorlautes Plappermaul mit: Neu-Attraktiv-Zielstrebig-Ideenreich (auch hier „danke“ an mein Hirn für diesen Speicherplatz) eine Ausrede schusterte.
iPod – Freude vs. Radiogedudel.
Schlimmer ist das überspitzt dzt. nicht zu formulieren (und an dieser Stelle Danke an die Simpsonsübersetzer bzw. Synchrontextschreiber, die mich bei dem Wort Spitz (Assoziationspyramide: Simpsons, Hund, Gefühl, Nadel, usw…) an Homers A-cappela-Band , die im englichen the „Be Sharps“ heißen, erinnern und im deutschen Apu (Nahasapimapetilon!) happy „Die Üüüberspitzen“ wiederholt – Danke für mein RandomAccessMemory – Hirn, dass ich mir so was merke).
Wie dankbar bin ich den extremen beider Denkspielarten, die jede für sich mir ein Grinsen abverlangt. Sitze ich, als einer von vielen in den Öffis, so zaubert mir mein Weißer den einen oder anderen altbekannten Hadern ins Ohr, sodaß ich sofort in andere Gedanken verfalle und mich oft aus der Situation stehle. Im Flow von Station zu Station, Blick stur aus dem Fenster, Fantasialand zwischen den Lauschern. Die Passivrühre im teil-öffentlichen Streamingradio hat olso das Potential zur Ablenkung. Im Büro dem Sommerhit erswingend, die Nachrichten leiser drehen, Wetter auf drehen und dann auch schon mal Ö1: Zu wissen, da gibt’s noch ein paar, die mitdenken. Gut, dass es nicht zu viele sind, sonst überkommt mich die Versuchung und ich schimpfe mit gespieltem Zorn über diese N***-Sender, die der Masse diktieren. Nichts kann man heute recht(s) machen. Brüno (Sasha Baron Cohen in einer seiner Rollen) fragte oft seine Interviewpartner im Schnell-Word-Rap nach dem Outfit auf eingespielten Photos von Persönlichkeiten on red carpet, a.k.a Ja / Nein - Prinzip: In oder Aus-schwitz, und manche antworteten manchmal, nur an die Sache denken: Ausschwitz. Klemperer schau oba.
*Auch wenn nur ein Krümel Totalitarismus bemerkbar ist, so wird dieser Begriff als Riesenkeule geschwungen, der wenig mehr übrig läßt, als „verbrannte Erde“ – siehe auch: Das Internetforumsphänomen „Hitler – III. Reich – usw…
**Nicht zu verwechseln mit: Wie einst ein Kärntner Spitzenpolitiker (G****) für sein vorlautes Plappermaul mit: Neu-Attraktiv-Zielstrebig-Ideenreich (auch hier „danke“ an mein Hirn für diesen Speicherplatz) eine Ausrede schusterte.
Freitag, 23. Juli 2010
Hansdampf in allen Gassen
Steam scheidet die Geister. Seit des Erscheinens der (Zwangs-)SpielePlattform waren wir gespalten - von „egal, man gibt eh alles preis“ bis „Totale Kontrolle“, auch ein „hey, echt guter Service und alles so wie es bei einem Onlinevertrieb gehört“ bis „Sammeln heißt, DVD ins Regal stellen und nicht Nicht-Physikalisch!“
Bis heute fristet Steam bei mir ein stiefmütterliches Dasein. Etwas vernachlässigt, aber so weit ich erkennen kann, schwer in Ordnung. Geschenke gibts zwar eigentlich nur an Geburtstagen, aber eine Überraschung ist eine Überraschung. Valve schenkt einen Shooter der verwöhnten Zockergemeinde, basierend auf Unreal-Engine, früher wars ein Mod, heute eine Entwicklung. Als Vertriebskanal für Games hat sich Steam ganz schön gemausert, Herstellerunabhängig krieg ich gdurchwegs gute Preise und bei den ganzen Aktionen ist schon das eine oder das andere (Super, endlcih auch diese Formulierung verheizt) Schnäppchen dabei. Was vielleicht nicht unerwähnenswert bleiben sollte: Ich kann mich an jeden Computer der Welt setzten, Steam installieren und alle Spiele zoggen, die ich über Steam erworben habe. Oftmalige Installation inklusive. Valve setzt uns das Programm vor und wir können frei entscheiden, ob wir damit leben können.
Zurück zum Free4all: Bei dem gehts WEM? Na, den Aliens im WER? Schwarm an den Kragen. Alien Swarm heisst das COOP-Game (!Hola!) für bis zu vier Spieler und sieht WAS? gut aus. Voraussetzung ist WARUM? Steam. Alles klar?
P.s. Nichts ist umsonst! ...brzzz...wakeup...brzzz...
P.p.s Recommended for fantastic Zeitvergeudung:
OS: Windows® 7 / Vista / Vista64 / XP, MAC? no!
Processor: Intel core 2 duo 2.4GHz
Memory: 1 GB for XP / 2GB for Vista
Graphics: DirectX 9 compatible video card with Shader model 3.0. NVidia 7600, ATI X1600 or better
Hard Drive: At least 2.5 GB of free space
Sound: DirectX 9.0c compatible sound card
Bis heute fristet Steam bei mir ein stiefmütterliches Dasein. Etwas vernachlässigt, aber so weit ich erkennen kann, schwer in Ordnung. Geschenke gibts zwar eigentlich nur an Geburtstagen, aber eine Überraschung ist eine Überraschung. Valve schenkt einen Shooter der verwöhnten Zockergemeinde, basierend auf Unreal-Engine, früher wars ein Mod, heute eine Entwicklung. Als Vertriebskanal für Games hat sich Steam ganz schön gemausert, Herstellerunabhängig krieg ich gdurchwegs gute Preise und bei den ganzen Aktionen ist schon das eine oder das andere (Super, endlcih auch diese Formulierung verheizt) Schnäppchen dabei. Was vielleicht nicht unerwähnenswert bleiben sollte: Ich kann mich an jeden Computer der Welt setzten, Steam installieren und alle Spiele zoggen, die ich über Steam erworben habe. Oftmalige Installation inklusive. Valve setzt uns das Programm vor und wir können frei entscheiden, ob wir damit leben können.
Zurück zum Free4all: Bei dem gehts WEM? Na, den Aliens im WER? Schwarm an den Kragen. Alien Swarm heisst das COOP-Game (!Hola!) für bis zu vier Spieler und sieht WAS? gut aus. Voraussetzung ist WARUM? Steam. Alles klar?
P.s. Nichts ist umsonst! ...brzzz...wakeup...brzzz...
P.p.s Recommended for fantastic Zeitvergeudung:
OS: Windows® 7 / Vista / Vista64 / XP, MAC? no!
Processor: Intel core 2 duo 2.4GHz
Memory: 1 GB for XP / 2GB for Vista
Graphics: DirectX 9 compatible video card with Shader model 3.0. NVidia 7600, ATI X1600 or better
Hard Drive: At least 2.5 GB of free space
Sound: DirectX 9.0c compatible sound card
Mittwoch, 21. Juli 2010
Einmal König sein
Manchmal möchte ich mit bestimmten Personen, bevorzugt Autoren tauschen. Nur für diese eine Geschichte, bei der man hofft, Sie in echt erleben zu dürfen, oder darüber zu berichten. Keine Romane, auch wenn sie nur einen Tag im Leben eines französischen Dandys beschreiben, zu dem kann ich mich noch nicht aufschwingen. Mein Etappenziel sind Kurzgeschichten.
Stefan Wimmers „König von Mexiko“ war so ein Austauschprogramm. Ich, in Mexiko, in irgendwelchen Cantinas, die in genau jenem Moment die Welt bedeuten, weil es nichts gibt, dass mehr Welt sein kann. Gute Freunde, deren Leben dem eigenen um nichts unterscheiden. Wir könnten tauschen. Tun wir aber nicht, weil jeder glücklich mit dem bisschen Leben ist; eben glücklich und freudig erregt, der strahlenden Zukunft entgegensieht, die der Alkohol verleiht. Und dann ist da ja noch diese ganze andere Welt. Die da draußen vor der Cantina. In das man eintaucht sobald einen der Schleier des Nebels frei lässt. Man tritt nach draußen und sieht seit Tagen die Sonne wieder, die schelmisch ins Gesicht lacht und muss blinzeln, vom Staub, der von den vorbeizischenden Rollern aufgewirbelt wird und sich dabei in flimmernde Sterne verwandelt. Man muss wohl noch betrunken sein. Auch an dieser Welt kann man sich besaufen. Viele Umstände hauchen Leben ein. Und dann gibts ja noch Frauen, Verbrecher, Abenteuer...und einen zweiten Teil, in dem Buch. Der ganz und gar nicht Mann in Mexiko erzählen lässt. Es ist ein tristes Fristen in einem Bürokomplex. Das holt einen runter. Da fühlt man sich pudelwohl, mit Sprit, dem Turbo und den Geschichten und dann klatscht einem das Deutschtum übers Gesicht, dass ich fast meine, mich im Buch zu irren. Ich prüfe mal nach: Nein ist der selbe Einband, der selbe Geruch, nur mir wird ganz pluster von der Schreibe, die sich nicht nur in der Geschichte irrte, sondern auch in der Schreibe. Wollte ich sowas lesen, so seh ich mir meine Leseliste der letzten fünf Jahre an, repetiere die Titel, erinerr mich, schaudere und bin froh, als die letzte Seite umgelegt, schnell geblättert. Das ist mir ja noch nie passiert.
Wie gut dass ich nicht getauscht habe (können).
Zweifelhafte Empfehlung: König von Mexiko, auf eigene Gefahr!
Stefan Wimmers „König von Mexiko“ war so ein Austauschprogramm. Ich, in Mexiko, in irgendwelchen Cantinas, die in genau jenem Moment die Welt bedeuten, weil es nichts gibt, dass mehr Welt sein kann. Gute Freunde, deren Leben dem eigenen um nichts unterscheiden. Wir könnten tauschen. Tun wir aber nicht, weil jeder glücklich mit dem bisschen Leben ist; eben glücklich und freudig erregt, der strahlenden Zukunft entgegensieht, die der Alkohol verleiht. Und dann ist da ja noch diese ganze andere Welt. Die da draußen vor der Cantina. In das man eintaucht sobald einen der Schleier des Nebels frei lässt. Man tritt nach draußen und sieht seit Tagen die Sonne wieder, die schelmisch ins Gesicht lacht und muss blinzeln, vom Staub, der von den vorbeizischenden Rollern aufgewirbelt wird und sich dabei in flimmernde Sterne verwandelt. Man muss wohl noch betrunken sein. Auch an dieser Welt kann man sich besaufen. Viele Umstände hauchen Leben ein. Und dann gibts ja noch Frauen, Verbrecher, Abenteuer...und einen zweiten Teil, in dem Buch. Der ganz und gar nicht Mann in Mexiko erzählen lässt. Es ist ein tristes Fristen in einem Bürokomplex. Das holt einen runter. Da fühlt man sich pudelwohl, mit Sprit, dem Turbo und den Geschichten und dann klatscht einem das Deutschtum übers Gesicht, dass ich fast meine, mich im Buch zu irren. Ich prüfe mal nach: Nein ist der selbe Einband, der selbe Geruch, nur mir wird ganz pluster von der Schreibe, die sich nicht nur in der Geschichte irrte, sondern auch in der Schreibe. Wollte ich sowas lesen, so seh ich mir meine Leseliste der letzten fünf Jahre an, repetiere die Titel, erinerr mich, schaudere und bin froh, als die letzte Seite umgelegt, schnell geblättert. Das ist mir ja noch nie passiert.
Wie gut dass ich nicht getauscht habe (können).
Zweifelhafte Empfehlung: König von Mexiko, auf eigene Gefahr!
Dienstag, 29. Juni 2010
Dienstag, 8. Juni 2010
aufgräumt
Da will man was schreiben und das Textverarbeitungsmistding versagt seinen Dienst, der da wäre: leeres weisses Blatt mit blinkendem Cursor, Text aufnehmen und speichern. Das glaubt man nicht, würde man nicht das Leiden auf sich nehmen, dem Sat1-Ball zusehen und hoffen, dass sich endlich bitteee doch was tut. Man hat schliesslich viel zu Papier zu bringen, da gibts ganz vieles das raus muss, dass aufgeschoben wurde, aber jetzt ist der Knopf aufgegangen. Muss er ja wohl auch, bei diesen Sub-tropischen Temporaturen (ich liebe diesen Ausdruck, da uns der Wettergott bei einer Freiluftveranstaltung eins ausgewischt hatte; wir zuvor jeden Tag wie Kinder der 50er in so amerikanischen Sendungen, die in Filmen der 90er liefen(!), vor dem Radio hockten und der Wettersprechmann pausenlos von bäldigen sub-tropischen Verhältnissen palaverte. Ich brauchte genau eine Woche später eine Goretext-Jacke um den Brustkorb am zerfrieren zu hindern, der Regen prasselte pausenlos und weichte das letzte aufrechte Hirnlämpchen auf; aber meine Schuhe blieben trocken. Waren ja auch im Auto, und ich mit dem Rad barfüßig unterwegs.
Irgendwann musste es ja passieren - es gibt immer jemandes, der einem die Lieblingssendung, -Lied, -Menschen madig machen muss. Eine der coolsten Figuren (Ähnlichkeiten mit mir sind rein zufällig) wurde von einem kritischen Geist zerrissen - EARL, dein Name sei Ron L. Hubbard. Das ist schon fast so eine go-hoile Theorie, ein bisschen Neid muss sein. Man kann aber auch wirklich überall fliegende Elefanten sehen, die lt. Watzlawick ja durchs klatschen nicht zu sehen sind (siehe dazu: Anleitung). Zu sehen wirds in Bälde für mein verwöhntes Auge geben: mass-tourism ist angesagt. Flieger starten, rein mit dem Material und irgendwelche Städte damit bombardieren. Hatten wir alles schon, gibts aber noch Meer. Wie ich jetzt eine Brücke zu den rätselhaften Eiskreisen schaffen soll ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich bin ich zu viel Standard, um das zu schaffen. Killer - phrase, watt?
Irgendwann musste es ja passieren - es gibt immer jemandes, der einem die Lieblingssendung, -Lied, -Menschen madig machen muss. Eine der coolsten Figuren (Ähnlichkeiten mit mir sind rein zufällig) wurde von einem kritischen Geist zerrissen - EARL, dein Name sei Ron L. Hubbard. Das ist schon fast so eine go-hoile Theorie, ein bisschen Neid muss sein. Man kann aber auch wirklich überall fliegende Elefanten sehen, die lt. Watzlawick ja durchs klatschen nicht zu sehen sind (siehe dazu: Anleitung). Zu sehen wirds in Bälde für mein verwöhntes Auge geben: mass-tourism ist angesagt. Flieger starten, rein mit dem Material und irgendwelche Städte damit bombardieren. Hatten wir alles schon, gibts aber noch Meer. Wie ich jetzt eine Brücke zu den rätselhaften Eiskreisen schaffen soll ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich bin ich zu viel Standard, um das zu schaffen. Killer - phrase, watt?
Freitag, 21. Mai 2010
Gesammeltes Unwissen
Wahrscheinlich wäre ich früher als Medizinmann herumgeirrt. Mit krudem, manchmal zusammenhanglosen, aber dennoch oft reichhaltigem Wissen hätte ich noch blödere Zeitgenossen natürlich ohne Beschwörungsmaske auf dem Kopf davon zu überzeugen versucht, für mich Beeren mit zu sammeln. In der Zwischenzeit dürfte ich meine Studien vorantreiben, Versuche und Irrtümer sein zu lassen, um die bekannte Menschheit ein gutes Stück im Wettlauf um die Krone der Vormacht bei Früchtesammeltechniken nach vorne zu bringen. Den Bauch hätte ich mir ob der Masse an Früchten halten müssen, manchmal diesen auch vor Lachen, aber satt, dann aber mit Schreckensmaske vor dem Gesicht - den Anschein wahren.
Mit Früher meine ich bevor sich die Menschheit dazu entschlossen hat, die Jahreszeitläufe, damit Erntezeitpunkte und anfallendes Zusatzwissen (Vergärung der überschüssigen Früchte nach ritueller Tötung des forschen Medizinmanns und anschließender Balsamierung durch gewonnenen Alkohol) als Kulturgut aufzuschreiben. Die Sammlung des Universellen auf einem Medium hätte mich (im Überlebensfall), das Medium, zu einer neuen Berufung gezwungen.
Vorstellbar wären als Übergangslösung: Consultant für die angesagtesten Steintafel - Verlagskaschemen, später Geschichte - Schreiber (keine Geschichten, die werden über einen geschrieben) und viel später, schlimmbestenfalls Klinkenputzer, bevorzugt in Einfamilienhäuser - Gegenden gehobenerer Art, mit Bewohnern, denen eine 22-bändige Exklusiv-Ausgabe des aktualisierten Weltalmanchs zur Hebung der eigenen gesellschaftlichen Stellung ganz klar noch fehlt. Wer füllt sich seine Leerstellen im Leben nicht mit dem Spiegel gutbürgerlichen Wissenstands, der spätestens kurz nach dem Ankauf sein Ablaufdatum erreichte? Gefüllt wären auf jeden Fall die Westentaschen des Klinkenputzers, der sich dann die Früchte seiner Arbeit wieder in den Bauch schieben darf, ohne schmerzlicher, ritueller Überführung in andere Wesenszustände, außer durch Vergärtes (dazu: siehe oben)
Scheinbar habens Lexika meinem Leben angetan - seit frühester Kinderlese an begleiten mich (und wahrscheinlich hunderttausend andere „Gschroppn“ auch) diese mal dicken, mal weniger umfangreichen Wälzer, die man aufschlagen kann, wo kind will, immer gibts gleich die Portion anscheinend nutzloses Wissen, interessante Bilder, Zusammenhänge, Welterklärungen und wenn Teilnehmer so will: Telefonjoker en masse. Natürlich sind die Nationalgrenzen kein Schabernack, auch ist es gut zu wissen, wo das limbische System sitzt, aber mit der komplizierten Färbung des Federkleids eine Sumpfdotteramsel hört das Millionenshow-Geldverdienen-Gedankenspiel auch schon wieder auf. Das jeweilige Buch voller Antworten harrt seiner in den eichenholzverbauten Wänden der Familien. Unberührt - höchstens angestaubt und abgestaubt. Fast schon Einrichtungsgegenstände selbst: man ließ sich klassischerweise auf effekthaschenden Messen von stumpfen Saufnasen zum Kauf einer ganzen Reihe Lexika überreden. Wenige Lese-racker (um nicht Ratten zu sagen) lesen die umfangreichen Kulturguttabernakel von A bis Z, die Werke sind wahrscheinlich auch nicht ganz diesem außergewöhnlichen Zweck gewidmet. Ja wer, außer einem kleinen Jungen, irgendwo am Rande einer Provinzstadt führt diese Meterbuch seiner Bestimmung zu, liest das auch wirklich, um sich sein junges unentwickeltes Hirn von Kindesbeinen an schon vollzumüllen. Kein Wunder also, wenn ich heute ausw(ä)endig die unlogische Reihenfolge wechselnder Dollarnoten in den ersten 9 Unionsstaaten zwischen 1844 und 1902 fehlerfrei aufsagen kann, aber mir im Gegensatz nicht einmal die drei wichtigsten Positionen, zumeist Nahrungsmittel für den täglichen Einkauf merken kann. Dem aktuellsten Problem einer Wissensgesellschaft nicht unähnlich: Aufgrund der Fülle an Information müssen wir Filter entwickeln, wichtiges von unwichtiger Information unterscheiden, um nicht hoffnungslos im Meer der Uninformation zu ertrinken (Ungeachtet der Unwichtigkeit von 99% der Information des täglichen Lebens)
Das Lexikon der vergessenen Dinge, der Almanach der Mythologie (nein, nicht Motologie - kommt noch!), die Herrscherhäuser Europas und und und zu guter Letzt und immer wieder, das sehr umfangreiche Jugendlexikon, welches beim Chinesen um die Ecke aufliegt und bei fast jedem Mittagsmahl aufgeblättert wird, nur um sich über den Wissenstand von vor 25 Jahren ein Bild machen zu können - immer und überall, Listen, Abbildungen, Vergleiche, Tiefgehendes. Die Lexika unseres modernen Tuns unterscheiden sich in Farbe, Aussehen und Geschmack natürlich den vollkommen geleckten Buchrücken der 22-Bändigen Monster in den Regalen unserer Verwandten und Bekannten. Die Artikel nicht. Den Höhepunkt der privaten Sammlung bildet aber unbestritten die Fragebox von Trivial Pursuit, jener bekannte und gesellschaftliche Zeitvertreib mit mir spielen keinen Sinn mehr macht - andere haben die Titelsongs ihrer Teenie - helden auswendig gelernt, ich versuchte auf so ziemlich jede gestellte Frage, eine Antwort zum richtigen Zeitpunkt parat zu haben. Neugier war meine Triebfeder, die Enzyklopädie das Mittel zum Zweck einer Befriedigung, die heute noch nicht erfüllt ist. Wikipedia ist für ein Kind der späten Siebzieger nur eine trostlose Sammlung von Artikeln, zusammenhanglos schwimme ich mal da, mal dort in den Wissenstümpeln, entdecke weiße Flecken und schüttel jedesmal den Kopf, wieviel wir sammeln, und wie wenig mir das in dieser Form (heute?) gibt. Wiki ist wichtig. Zitieren würde ich keine Brockhaus mehr. Ach ja, Wikpedia auch nicht (mehr).
Mit der unseligen Gabe eines lexikalischen Wissensaufbaus ausgestattet, fülle ich offene Läden meiner grauen Hohlwelt durch die Masse an Notwendigem, um bei Bedarf den roten Knopf, wenn auch nur vorgestellt schneller als alle Anderen drücken zu können - dass diese Schubläden miteinander selten in Verbindung treten, d.h. das Wissen im Oberstübchen nur punktuell vorhanden ist und ich spätestens beim Thema Hausverstand nur zum Mittelmaß gehöre, ärgert mich nicht. Vielmehr stört, das sich da Hirn und Verstand, Wissen mit Intellekt einen Schlagabtausch auf Kosten meiner Kapazität machen, irgendwer oder -was zieht den Kürzeren. Die Folge ist ein herrlich verklärter Gesichtsausdruck, der das Gegenüber zum Schmunzeln einlädt. Ich lächle meist ob der dargereichten Pracht zurück. Es geht doch nichts über das Unwissen. In einer Form die ungeachtet des Wissensstands jeder versteht: Blödschau. Wird sicher einmal eine Antwort in einer der wichtigsten Enzyklopädien der zukünftigen Welt. Ganz bestimmt. Denn ich weiss es jetzt schon.
Mit Früher meine ich bevor sich die Menschheit dazu entschlossen hat, die Jahreszeitläufe, damit Erntezeitpunkte und anfallendes Zusatzwissen (Vergärung der überschüssigen Früchte nach ritueller Tötung des forschen Medizinmanns und anschließender Balsamierung durch gewonnenen Alkohol) als Kulturgut aufzuschreiben. Die Sammlung des Universellen auf einem Medium hätte mich (im Überlebensfall), das Medium, zu einer neuen Berufung gezwungen.
Vorstellbar wären als Übergangslösung: Consultant für die angesagtesten Steintafel - Verlagskaschemen, später Geschichte - Schreiber (keine Geschichten, die werden über einen geschrieben) und viel später, schlimmbestenfalls Klinkenputzer, bevorzugt in Einfamilienhäuser - Gegenden gehobenerer Art, mit Bewohnern, denen eine 22-bändige Exklusiv-Ausgabe des aktualisierten Weltalmanchs zur Hebung der eigenen gesellschaftlichen Stellung ganz klar noch fehlt. Wer füllt sich seine Leerstellen im Leben nicht mit dem Spiegel gutbürgerlichen Wissenstands, der spätestens kurz nach dem Ankauf sein Ablaufdatum erreichte? Gefüllt wären auf jeden Fall die Westentaschen des Klinkenputzers, der sich dann die Früchte seiner Arbeit wieder in den Bauch schieben darf, ohne schmerzlicher, ritueller Überführung in andere Wesenszustände, außer durch Vergärtes (dazu: siehe oben)
Scheinbar habens Lexika meinem Leben angetan - seit frühester Kinderlese an begleiten mich (und wahrscheinlich hunderttausend andere „Gschroppn“ auch) diese mal dicken, mal weniger umfangreichen Wälzer, die man aufschlagen kann, wo kind will, immer gibts gleich die Portion anscheinend nutzloses Wissen, interessante Bilder, Zusammenhänge, Welterklärungen und wenn Teilnehmer so will: Telefonjoker en masse. Natürlich sind die Nationalgrenzen kein Schabernack, auch ist es gut zu wissen, wo das limbische System sitzt, aber mit der komplizierten Färbung des Federkleids eine Sumpfdotteramsel hört das Millionenshow-Geldverdienen-Gedankenspiel auch schon wieder auf. Das jeweilige Buch voller Antworten harrt seiner in den eichenholzverbauten Wänden der Familien. Unberührt - höchstens angestaubt und abgestaubt. Fast schon Einrichtungsgegenstände selbst: man ließ sich klassischerweise auf effekthaschenden Messen von stumpfen Saufnasen zum Kauf einer ganzen Reihe Lexika überreden. Wenige Lese-racker (um nicht Ratten zu sagen) lesen die umfangreichen Kulturguttabernakel von A bis Z, die Werke sind wahrscheinlich auch nicht ganz diesem außergewöhnlichen Zweck gewidmet. Ja wer, außer einem kleinen Jungen, irgendwo am Rande einer Provinzstadt führt diese Meterbuch seiner Bestimmung zu, liest das auch wirklich, um sich sein junges unentwickeltes Hirn von Kindesbeinen an schon vollzumüllen. Kein Wunder also, wenn ich heute ausw(ä)endig die unlogische Reihenfolge wechselnder Dollarnoten in den ersten 9 Unionsstaaten zwischen 1844 und 1902 fehlerfrei aufsagen kann, aber mir im Gegensatz nicht einmal die drei wichtigsten Positionen, zumeist Nahrungsmittel für den täglichen Einkauf merken kann. Dem aktuellsten Problem einer Wissensgesellschaft nicht unähnlich: Aufgrund der Fülle an Information müssen wir Filter entwickeln, wichtiges von unwichtiger Information unterscheiden, um nicht hoffnungslos im Meer der Uninformation zu ertrinken (Ungeachtet der Unwichtigkeit von 99% der Information des täglichen Lebens)
Das Lexikon der vergessenen Dinge, der Almanach der Mythologie (nein, nicht Motologie - kommt noch!), die Herrscherhäuser Europas und und und zu guter Letzt und immer wieder, das sehr umfangreiche Jugendlexikon, welches beim Chinesen um die Ecke aufliegt und bei fast jedem Mittagsmahl aufgeblättert wird, nur um sich über den Wissenstand von vor 25 Jahren ein Bild machen zu können - immer und überall, Listen, Abbildungen, Vergleiche, Tiefgehendes. Die Lexika unseres modernen Tuns unterscheiden sich in Farbe, Aussehen und Geschmack natürlich den vollkommen geleckten Buchrücken der 22-Bändigen Monster in den Regalen unserer Verwandten und Bekannten. Die Artikel nicht. Den Höhepunkt der privaten Sammlung bildet aber unbestritten die Fragebox von Trivial Pursuit, jener bekannte und gesellschaftliche Zeitvertreib mit mir spielen keinen Sinn mehr macht - andere haben die Titelsongs ihrer Teenie - helden auswendig gelernt, ich versuchte auf so ziemlich jede gestellte Frage, eine Antwort zum richtigen Zeitpunkt parat zu haben. Neugier war meine Triebfeder, die Enzyklopädie das Mittel zum Zweck einer Befriedigung, die heute noch nicht erfüllt ist. Wikipedia ist für ein Kind der späten Siebzieger nur eine trostlose Sammlung von Artikeln, zusammenhanglos schwimme ich mal da, mal dort in den Wissenstümpeln, entdecke weiße Flecken und schüttel jedesmal den Kopf, wieviel wir sammeln, und wie wenig mir das in dieser Form (heute?) gibt. Wiki ist wichtig. Zitieren würde ich keine Brockhaus mehr. Ach ja, Wikpedia auch nicht (mehr).
Mit der unseligen Gabe eines lexikalischen Wissensaufbaus ausgestattet, fülle ich offene Läden meiner grauen Hohlwelt durch die Masse an Notwendigem, um bei Bedarf den roten Knopf, wenn auch nur vorgestellt schneller als alle Anderen drücken zu können - dass diese Schubläden miteinander selten in Verbindung treten, d.h. das Wissen im Oberstübchen nur punktuell vorhanden ist und ich spätestens beim Thema Hausverstand nur zum Mittelmaß gehöre, ärgert mich nicht. Vielmehr stört, das sich da Hirn und Verstand, Wissen mit Intellekt einen Schlagabtausch auf Kosten meiner Kapazität machen, irgendwer oder -was zieht den Kürzeren. Die Folge ist ein herrlich verklärter Gesichtsausdruck, der das Gegenüber zum Schmunzeln einlädt. Ich lächle meist ob der dargereichten Pracht zurück. Es geht doch nichts über das Unwissen. In einer Form die ungeachtet des Wissensstands jeder versteht: Blödschau. Wird sicher einmal eine Antwort in einer der wichtigsten Enzyklopädien der zukünftigen Welt. Ganz bestimmt. Denn ich weiss es jetzt schon.
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Mittwoch, 12. Mai 2010
Eyjaf--löll..aer.-jalla--joehh/cool...ah geh!
Ich habe gelächelt, als ich die wahren Ausmaße des größten europäischen Vulkanausbruchs des noch jungen Jahrhunderts erfasst habe - was da nicht so alles passiert und der natürliche Ernst hat auf jeden Einfluss. Geliked hab ich den Unaussprechbaren im FB nicht, schon gar nicht wurde ich Fan. Im Guten wie auch im Schlechten - nichts.
Die einen hängen am Hangar und möchten gerne abheben, die anderen heben ab, weil irgendwo im Norden Asche den Himmel verdunkelt. Schön ausgewogene Welt. Dass ich damals aber auch gar nicht und nur unter den Geringsten die wahren Außmasse erfassen konnte, auf das wäre ich nicht gekommen. Simulation hin oder her, geschätzte 100000 Artikelwörter später, von einer faszinierenden Bildergalerie zur nächsten geklickt, hat sich mein Lächeln nicht gewandelt, nur -
...
ich checke in gut einem Monat ein, verwarte dann meine Zeit im Zwischenbereich und werde hoffen, das ich per Billigstbomba gen Süden gehopst werde - so wie es derzeit ausschaut kreisen Millionen feinste Partikel über dem europäischen Festland und verdichten sich zu einem undurchfliegbaren gesichtslosem Monster, wenn - ja, wenn was? -> Schiefwetterlage. Jetzt ist fast eine Ewigkeit in aktuellem Zeitgefühltem seit dem Huster vergangen und über Teilen Europas wurde wieder Flugverbot erteilt. Es jubeln die vor Technikangst-ihr-Essen-über-Kerzenwachs-erwärmen, es kreischen nur selten Turbinen, verflucht sei der Unaussprechliche auf vielen Flughäfen des vereinten Abendlands.
Ich lächle noch immer, weil ich erkannt habe, dass es so oder so passieren wird. Fliegen oder Rumsitzen, Verdichten oder Auflösen. Ich werde so oder so in das Land reisen, wo Milch und Honig fließt. FB ist der Unaussprechliche für die virtuelle Welt. Und die Asche die derzeit dieser rasant wachsende Moloch ausspuckt, wird sich so schnell nicht auflösen. Bitte lächeln.
Die einen hängen am Hangar und möchten gerne abheben, die anderen heben ab, weil irgendwo im Norden Asche den Himmel verdunkelt. Schön ausgewogene Welt. Dass ich damals aber auch gar nicht und nur unter den Geringsten die wahren Außmasse erfassen konnte, auf das wäre ich nicht gekommen. Simulation hin oder her, geschätzte 100000 Artikelwörter später, von einer faszinierenden Bildergalerie zur nächsten geklickt, hat sich mein Lächeln nicht gewandelt, nur -
...
ich checke in gut einem Monat ein, verwarte dann meine Zeit im Zwischenbereich und werde hoffen, das ich per Billigstbomba gen Süden gehopst werde - so wie es derzeit ausschaut kreisen Millionen feinste Partikel über dem europäischen Festland und verdichten sich zu einem undurchfliegbaren gesichtslosem Monster, wenn - ja, wenn was? -> Schiefwetterlage. Jetzt ist fast eine Ewigkeit in aktuellem Zeitgefühltem seit dem Huster vergangen und über Teilen Europas wurde wieder Flugverbot erteilt. Es jubeln die vor Technikangst-ihr-Essen-über-Kerzenwachs-erwärmen, es kreischen nur selten Turbinen, verflucht sei der Unaussprechliche auf vielen Flughäfen des vereinten Abendlands.
Ich lächle noch immer, weil ich erkannt habe, dass es so oder so passieren wird. Fliegen oder Rumsitzen, Verdichten oder Auflösen. Ich werde so oder so in das Land reisen, wo Milch und Honig fließt. FB ist der Unaussprechliche für die virtuelle Welt. Und die Asche die derzeit dieser rasant wachsende Moloch ausspuckt, wird sich so schnell nicht auflösen. Bitte lächeln.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Ver-Lust
Im Schnitt werden so an die 5 Bikes pro Monat in Österreich gestohlen (klingt härter als geklaut!) – nehme ich an, anhand der Suchinfos auf dem größten österreichischen Moto-Portal (das auch angenommen) – wie groß der Rücklauf, also entwendetes zu wieder im Besitz befindliches Bike ist, kann ich wieder nur annehmen = 0. Ohne offizielle Kriminalstatistiken gewälzt zu haben.*
Wenn ich mir die Liste näher anschau, stelle ich mir eine große Anzahl an Fragen. Fakt ist, dass das nicht nur Bikes ohne hohem Wiedererkennungswert sind, d.h. da hilft nicht nur eine Dose Lack und schon erstrahlt der Neuerwerb im Superdupernuovo - Look.
Da sind Bikes dabei, die so niemals wieder gefahren werden dürften, also in einem Wohnzimmer stehen werden, weil sie so bekannt sind und ihr ehemaliger Besitzer sicher keine Mühen scheut, das Ding auf allen Märkten und Treffen zu suchen. Natürlich kenne ich verifizierte Storys vom Diebstahl aus der abgesperrten Garage, aber das muß (muss) zielgerichtet sein – und dann finde mal einen Abnehmer in Rumänien für ein 10000€ Bike.
Das geliebte Zweirad am abgestellten Platz nicht wieder zu sehen, löst bei mir jetzt schon schwere Auszucker des linken Auges aus – wenn ich den erwische, dem (Ihr?) hacke ich mehr als nur die Hände ab. Aber ich bremse mich schon ein, es ist ja noch nichts passiert. Also muss es der pöse Teilemarkt sein, für den da heftigst Angstschweiss ausgeschüttet wird - „Brauchst an Blinker?“ - Antwort: „5 Minuten Angst!“, oder auch beliebt: Verkaufe Havarie (Ringgerät, Unfall) in Teilen, da kann man sich dann den sehr günstigen Tank auf den Rahmen schnallen und sich übers Schnäppchen freuen. Für die Eisenschmelze was zu klauen, bleibt den unguten Zeitgenossen über, auch ein Klischee will bedient werden: Der Osten war es.
Genauer bitte - Nein! Muss man nicht, es reichen Zuschreibungen anVölker für Verbrechen aller Art. Den Verlust zu verschmerzen; da hilft Zeit und eine gute Versicherung - den ideellen Wert dabei zu ersetzen, manchmal unbezahlbar. Schön, wenn da mal wieder was gefunden wird, was man "verloren" hat. Vielleicht auch noch in dem Zustand, in dem es sich befunden hat. Vielleicht auch in besserem. Man darf ja noch hoffen - auf Diebe mit Sinn für Stil.
* Österreich. Zahlen. Daten. Fakten
Wenn ich mir die Liste näher anschau, stelle ich mir eine große Anzahl an Fragen. Fakt ist, dass das nicht nur Bikes ohne hohem Wiedererkennungswert sind, d.h. da hilft nicht nur eine Dose Lack und schon erstrahlt der Neuerwerb im Superdupernuovo - Look.
Da sind Bikes dabei, die so niemals wieder gefahren werden dürften, also in einem Wohnzimmer stehen werden, weil sie so bekannt sind und ihr ehemaliger Besitzer sicher keine Mühen scheut, das Ding auf allen Märkten und Treffen zu suchen. Natürlich kenne ich verifizierte Storys vom Diebstahl aus der abgesperrten Garage, aber das muß (muss) zielgerichtet sein – und dann finde mal einen Abnehmer in Rumänien für ein 10000€ Bike.
Das geliebte Zweirad am abgestellten Platz nicht wieder zu sehen, löst bei mir jetzt schon schwere Auszucker des linken Auges aus – wenn ich den erwische, dem (Ihr?) hacke ich mehr als nur die Hände ab. Aber ich bremse mich schon ein, es ist ja noch nichts passiert. Also muss es der pöse Teilemarkt sein, für den da heftigst Angstschweiss ausgeschüttet wird - „Brauchst an Blinker?“ - Antwort: „5 Minuten Angst!“, oder auch beliebt: Verkaufe Havarie (Ringgerät, Unfall) in Teilen, da kann man sich dann den sehr günstigen Tank auf den Rahmen schnallen und sich übers Schnäppchen freuen. Für die Eisenschmelze was zu klauen, bleibt den unguten Zeitgenossen über, auch ein Klischee will bedient werden: Der Osten war es.
Genauer bitte - Nein! Muss man nicht, es reichen Zuschreibungen anVölker für Verbrechen aller Art. Den Verlust zu verschmerzen; da hilft Zeit und eine gute Versicherung - den ideellen Wert dabei zu ersetzen, manchmal unbezahlbar. Schön, wenn da mal wieder was gefunden wird, was man "verloren" hat. Vielleicht auch noch in dem Zustand, in dem es sich befunden hat. Vielleicht auch in besserem. Man darf ja noch hoffen - auf Diebe mit Sinn für Stil.
* Österreich. Zahlen. Daten. Fakten
Mittwoch, 5. Mai 2010
Schal(c)ko
Tausendsassa Schalko, Vorname David – Produzent wenn ich mich recht erinnere, einer meiner All-time-Favoriten - „Sendung ohne Namen“ (und wer einige dieser Goldstücke der TV-Unterhaltung sein eigen nennt, könnte mir doch bitte in Zukunft sein Archiv online zugänglich machen) - Schalko, als Filmproduzent schon eine fixe österreichische Größe hat mich mit seinem neuen? literarischen Werk aber so etwas von überrascht, sodaß es mir meine Vorurteile um die Ohren gwatschelt hat, dass mir die Hälfte bene dieser schon gereicht hätt für gsalzenes Ohrenschmauserl.
„Frühstück in Helsinki“ ist, und da ich mit Superlativen und Lobpreisungen an dieser Stelle nicht gerade zimperlich bin, muß ich also eh vorsichtig sein, durch zweierlei ein starkes Buch: Es half mir, eine gedankliche Misere in meinem Kopf hervorragend aufzulösen, kam also zur rechten Zeit und war trotzdem überfällig. Weiters ist es ein Buch, das den Zeitgeist auf uneigentümliche Weise präsentiert.
Wie jetzt? Die Geschichte dreht sich um einen wohlstandsverwahrlosten Jüngling nahe der Dreissiger, in einer lauen Beziehung irgendwo hängen geblieben zwischen Arbeitsjoch, Lebensunlust und Beziehungsbeendigungsproblemen. Seine Freundin trägt ihres zum Seitenfüllen bei, oder tut wie so oft, nichts (eben im Auge des Betrachters). Der Anti-Held schwingt sich aber auf, zumindest im Geiste, später auch so ganz real – um das Leben, dass ihm zusteht zu Leben. Dazu braucht es Kraft und Mut, Überzeugung, Chuzpe, Geld und die richtigen Personen, die einen indirekt eh sagen, wo es langgeht, den Weg gehen muß man aber wie immer selbst – und draufgekommen ist man selbst und selbst ist man selbst.
Klingt wie eine Berufsberatung, ist aber ein rundes Werk, dass sich aus der Hand an einem Stück durchlesen läßt – ja, so etwas gibt’s. Feine Ware für feine Menschen. Schalko sitzt nicht nur im Nacken, sein Held im Flieger nach London, Amsterdam und natürlich wieder Wien. Zum Schluss gibt’s auch noch was versöhnliches, aber lesen muß man und genießen und – eh klar, selbst.
„Frühstück in Helsinki“ ist, und da ich mit Superlativen und Lobpreisungen an dieser Stelle nicht gerade zimperlich bin, muß ich also eh vorsichtig sein, durch zweierlei ein starkes Buch: Es half mir, eine gedankliche Misere in meinem Kopf hervorragend aufzulösen, kam also zur rechten Zeit und war trotzdem überfällig. Weiters ist es ein Buch, das den Zeitgeist auf uneigentümliche Weise präsentiert.
Wie jetzt? Die Geschichte dreht sich um einen wohlstandsverwahrlosten Jüngling nahe der Dreissiger, in einer lauen Beziehung irgendwo hängen geblieben zwischen Arbeitsjoch, Lebensunlust und Beziehungsbeendigungsproblemen. Seine Freundin trägt ihres zum Seitenfüllen bei, oder tut wie so oft, nichts (eben im Auge des Betrachters). Der Anti-Held schwingt sich aber auf, zumindest im Geiste, später auch so ganz real – um das Leben, dass ihm zusteht zu Leben. Dazu braucht es Kraft und Mut, Überzeugung, Chuzpe, Geld und die richtigen Personen, die einen indirekt eh sagen, wo es langgeht, den Weg gehen muß man aber wie immer selbst – und draufgekommen ist man selbst und selbst ist man selbst.
Klingt wie eine Berufsberatung, ist aber ein rundes Werk, dass sich aus der Hand an einem Stück durchlesen läßt – ja, so etwas gibt’s. Feine Ware für feine Menschen. Schalko sitzt nicht nur im Nacken, sein Held im Flieger nach London, Amsterdam und natürlich wieder Wien. Zum Schluss gibt’s auch noch was versöhnliches, aber lesen muß man und genießen und – eh klar, selbst.
Dienstag, 4. Mai 2010
Il postiglione
Ich kommuniziere mit meiner(m) BriefträgerIn. Nicht wie man meinen könnte verbal und als Krönung von Angesicht zu Angesicht – es ist mehr ein Geben und ein Nehmen beiderseits. Ich nehme die abgelehnten und mehrmals als ungewollt deklarierten Postwurfsendungen aus dem Briefkasten und lege sie auf den Postkasten, die BriefträgerInnen (vielleicht sind sie ja zu zwein?) haben seit kurzem heraussen, wer ihnen da Papiergeschenke angedeihen läßt und legen sie sehr unsäuberlich wieder in mein Fach. Müßig zu erwähnen, daß die normale Post zerknittert wird. Aber egal. Hauptsache Kommunikation, oder?
Auf der Tür zu meinem Postfach steht unübersehbar, dass ich unbestellte, unadressierte Werbung ablehne, ein roter Aufkleber weißt zusätzlich daraufhin – dass diese Zeichen eindeutiger Ablehnung mißachtet werden schmerzt gleich viel, als daß diese in ihrer Funktion somit als lächerlich herabgewürdigt werden. Das ich ein Spiel spiele, bei dem ich zwangsläufig verliere ist mir aber genauso bewußt, wie in gleichem Maße die Vertreter der Post auf meine Ruhe vor der Anzeigenflut verzichten und damit zuküftigem Augenkrebs ob der vielen Werbung hinarbeiten. Was muß ich tun, damit ich keine Schrottinformation an meiner Haustüre und/oder meinem Postfach erhalte – darüber hinaus, für wie blöd halten uns die Unternehmen, um uns fast jeden Tag mit den letzten, aber wirklich allerletzten Angeboten zu terrorisieren – Octave aus 39,90 hat sich die Mühe gemacht, auszurechnen wie oft wir von Geburt an, bis zum 18. Lebensjahr an Werbesujets aufnehmen - die Zahl war erschreckend hoch, der Film erschreckend ernüchternd. Vielleicht werde ich mal dem Postverteiler mal eine schöne Nachricht auf weißem Papier zukommen lassen, Buchstaben fein säuberlich aus den unzähligen Angeboten ausgeschnitten – Sie werden dann wissen, wer es war und was ich will. Vielleicht wird es sich dann aufhören. Schöne Kommunikation ist das.
Historisches: Als Kind konnte ich meinen Nachbarn beim Erzeugen von Papierbriketts zuschauen – tagelanges Einweichen von Zeitungspapier in Bottichen, dann Pressung von zylindrischen Stücken und anschließender Stapelung und Aus bzw. Durchtrockung. Geraucht haben die Dinger im Winter ganz schön, gewärmt haben sie auf jeden Fall – vielleicht sollte ich ja die Postwurf - Werbung einem höheren Verwendungszweck zuführen. Sehr Schönes zum Schluss: Der Film „il postiglione“ ist ein wunderbares Stück und auch traurig – sollte man gesehen haben.
Auf der Tür zu meinem Postfach steht unübersehbar, dass ich unbestellte, unadressierte Werbung ablehne, ein roter Aufkleber weißt zusätzlich daraufhin – dass diese Zeichen eindeutiger Ablehnung mißachtet werden schmerzt gleich viel, als daß diese in ihrer Funktion somit als lächerlich herabgewürdigt werden. Das ich ein Spiel spiele, bei dem ich zwangsläufig verliere ist mir aber genauso bewußt, wie in gleichem Maße die Vertreter der Post auf meine Ruhe vor der Anzeigenflut verzichten und damit zuküftigem Augenkrebs ob der vielen Werbung hinarbeiten. Was muß ich tun, damit ich keine Schrottinformation an meiner Haustüre und/oder meinem Postfach erhalte – darüber hinaus, für wie blöd halten uns die Unternehmen, um uns fast jeden Tag mit den letzten, aber wirklich allerletzten Angeboten zu terrorisieren – Octave aus 39,90 hat sich die Mühe gemacht, auszurechnen wie oft wir von Geburt an, bis zum 18. Lebensjahr an Werbesujets aufnehmen - die Zahl war erschreckend hoch, der Film erschreckend ernüchternd. Vielleicht werde ich mal dem Postverteiler mal eine schöne Nachricht auf weißem Papier zukommen lassen, Buchstaben fein säuberlich aus den unzähligen Angeboten ausgeschnitten – Sie werden dann wissen, wer es war und was ich will. Vielleicht wird es sich dann aufhören. Schöne Kommunikation ist das.
Historisches: Als Kind konnte ich meinen Nachbarn beim Erzeugen von Papierbriketts zuschauen – tagelanges Einweichen von Zeitungspapier in Bottichen, dann Pressung von zylindrischen Stücken und anschließender Stapelung und Aus bzw. Durchtrockung. Geraucht haben die Dinger im Winter ganz schön, gewärmt haben sie auf jeden Fall – vielleicht sollte ich ja die Postwurf - Werbung einem höheren Verwendungszweck zuführen. Sehr Schönes zum Schluss: Der Film „il postiglione“ ist ein wunderbares Stück und auch traurig – sollte man gesehen haben.
Dienstag, 27. April 2010
A lot of...
Einmal die Woche verschaffe ich mir auf den üblichen Seiten einen guten Überblick dessen, was man an Bildern im Internet so gesehen haben muss, um mitreden zu können - bzw. um dem kollektiven Gedächtnis eine weitere Leerstelle zu füllen. Es sind zumeist Bilder die Sinn-frei sind, aber dennoch anzusehen, ach ja: eine der beiden Seiten ist doch gut!
A lot of Steampunk Pictures, A lot of crap, A lot of Lego creativity, A lot of nothing
A lot of Steampunk Pictures, A lot of crap, A lot of Lego creativity, A lot of nothing
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